Am Mittwoch, einen Tag nach der Veröffentlichung in der Hohenzollerischen Zeitung, hat auch die Potsdamer Presse über das Baby-Glück bei den Preußens berichtet – und ein paar interessante Informationen aus Familienkreisen nachgeschoben. Die „Märkische Allgemeine“ zitiert Franz Friedrich Prinz von Preußen, der seinen Großneffen Georg Friedrich oft bei offiziellen Anlässen in Potsdam vertritt: „Im Februar ist es so weit.“

In „Fachkreisen“, so der Großonkel, sei die Schwangerschaft schon länger bekannt. Das Blatt selbst schiebt nach, dass Sophie von Preußen schon Ende August während der Eröffnung der Friedrich-Ausstellung im Potsdam-Museum „ziemlich ermattet“ gewirkt und sich ungewohnte Auszeiten genommen habe. „Im Schatten der Nikolaikirche“ habe sie auf einer Parkbank gewartet, während ihr Mann die Eröffnungsrede zur Ausstellung hielt.

Doch weiter mit dem Großonkel des werdenden Vaters: Auf die bekannten Erbstreitigkeiten im Hause Hohenzollern Bezug nehmend sagte Franz Friedrich, in der Familie sei man „sehr froh, dass eine neue Generation kommt und es jetzt ruhiger zugeht“.

Ob der freudig erwartete Kaiser-Urururenkel ein Junge oder ein Mädchen wird, hat allerdings auch der gesprächige Großonkel nicht verraten. Allerdings teilte er mit, dass er sich vorstellen könnte, dass Georg Friedrich für ein Töchterchen sogar die strenge Erbfolge des Hauses ändern könnte. Franz Friedrich: „Wenn Georg sagen würde: ,Mein Nachfolger ist unsere Tochter!’ – wer würde ihm dann widersprechen wollen? Er ist doch der Chef des Hauses und er ist es auch, der das Hausgesetz ändern kann.“