Stuttgart/Mössingen / SWP  Uhr
Zwei Bewerber aus dem Streuobstparadies gewinnen den ersten Streuobstpreis des Landes. Minister Bonde zeichnet Fachwarte aus Bissingen an der Teck und Vereine aus Mössingen und Belsen aus.

Entlang der Schwäbischen Alb und des Schönbuchtraufs liegt die größte Streuobstlandschaft Mitteleuropas. 1,5 Millionen Obstbäume prägen die Landschaft, sind Lebensraum für über 5000 Tier- und Pflanzenarten und Herkunft etwa 3000 verschiedener Obstsorten.

Die Baumschnitt-Förderung der Landesregierung honoriert seit dem vorigen Jahr den unermüdlichen Einsatz zahlreicher Menschen, ob privat oder organisiert in Vereinen und Initiativen. Auch der erstmals von der Landesregierung ausgerufene Streuobstpreis stand ganz unter dem Motto der Baumpflege. Unter 58 Bewerbungen von Privatpersonen, Vereinen, Kommunen, Initiativen, Schulen und Kindergärten wählte eine Fachjury drei Preisträger aus.

Erfreulich für den Verein Schwäbisches Streuobstparadies ist, dass gleich zwei der insgesamt drei Preisträger aus seinem Vereinsgebiet stammen.

Minister Bonde verlieh an der staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg den mit insgesamt 3000 Euro dotierten Preis. Die Obst- und Gartenbauvereine Mössingen und Belsen überzeugten die Jury mit ihrem Pflegekonzept, der Öffentlichkeitsarbeit und dem großen Bildungsangebot in Baumpflege und Veredelung. Die Freude bei der angereisten Delegation der beiden Obst- und Gartenbauvereine war groß.