Rangendingen/Balingen Pilotprojekt „Quartier 2020“ auf dem Weg

Senioren können in Rangendingen auf unterschiedliche Weise am gesellschaftlichen Leben teilhaben, auch beim Fasnetsumzug von der Seniorenwohnanlage aus. Durch das neue Projekt „Quartier 2020“ soll auch eine Demenzgruppe entstehen.
Senioren können in Rangendingen auf unterschiedliche Weise am gesellschaftlichen Leben teilhaben, auch beim Fasnetsumzug von der Seniorenwohnanlage aus. Durch das neue Projekt „Quartier 2020“ soll auch eine Demenzgruppe entstehen. © Foto: Melanie Steitz
Rangendingen / Von Melanie Steitz 13.02.2019
Der Sozialausschuss stimmte zu, dass der Landkreis gemeinsam mit der Gemeinde Rangendingen einen Antrag stellt.

Der Zuschussantrag für das Sonderprogramm „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ ist auf den Weg gebracht. Der Schul-, Kultur- und Sozialausschuss hat in seiner Sitzung am Montag der gemeinsamen Antragstellung des Landkreises Zollernalb mit der Gemeinde Rangendingen einstimmig zugestimmt.

Darüber, wie sich der weitere zeitliche Verlauf des Antrags für einen Zuschuss in fünfstelliger Höhe gestaltet, lässt sich heute noch keine Aussage treffen, erläutert Patrizia Hirt, Mitarbeiterin der Pressestelle des Landratsamts. „Die Gemeinde Rangedingen ist seit vielen Jahren Vorreiter bei innovativen, generationsübergreifenden Projekten“, lobt Landrat Günther-Martin Pauli gegenüber unserer Zeitung. „Wir sind daher zuversichtlich, dass das Pilotprojekt ‚Quartier 2020’ wertvolle Impulse an andere Städte und Gemeinden weitergeben wird“, betont er.

Wie berichtet hat der Landkreis und die Gemeinde Rangendingen dabei vier Projekte ins Auge gefasst: die Einrichtung einer sogenannten geronto-psychiatrischen Betreuungsgruppe (Demenzgruppe), die Einstellung einer Gemeindeschwester, die Eröffnung des Dorfladens „Unser Lädle“ sowie den Einsatz einer Krankenschwester im Schul- und Kindertagesstättenbereich. Das gesamte Finanzvolumen beträgt 75 743 Euro. Der Landkreis beantragt nun Landesmittel dank des Sonderprogramms „Quartier 2020“ in Höhe von 60 000 Euro. Für das Projekt „Unser Lädle“ beantragt das Diasporahaus eigenständig weitere Finanzspritzen, nur die nicht gedeckten Kosten sollen über das Programm gedeckt werden.

Der Dorfladen soll speziell in Bietenhausen eingerichtet werden. Dort gibt es aktuell keine Einkaufsmöglichkeit. Das Diasporahaus wird sich mit seinen Schülern engagieren, aber auch die Bewohner des Teilorts können sich beteiligen und mehrere Interessenten haben sich bereits gemeldet.

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