Wie gut, dass die Starzel zwischen Hugo- und Schützenbrücke (unser Bild) so ein ganz breites Bett bekommen hat, sonst wäre es ihr nach 60-stündigem Dauerregen vielleicht schon zu eng darin geworden. Die Pegel sind jedenfalls schon deutlich angestiegen. Im Weiher stand das Wasser bereits in der Nacht auf Dienstag einen halben Meter unter der Böschungsoberkante. „Noch ist aber alles im grünen Bereich“, berichtete Jürgen Haas, der Technik-Chef des Hochwasserschutz-Zweckverbandes im Starzeltal, am Dienstagnachmittag auf Nachfrage der Hohenzollerischen Zeitung. Haas hatte just alle Rückhaltebecken kontrolliert und „keine nennenswerten Einstauungen“ festgestellt. „Am kritischsten“, so berichtete Haas, „ist es im Gässle in Schlatt“. Dort hat man am Dauerregen-Dienstag die Bauarbeiten an der neuen Starzelbrücke eingestellt – „die Gummistiefel sind einfach zu kurz“.