Hechingen Paukenschlag am Obertorplatz

Zwei Mal Hahn, einmal glückliche Einigung: Rainer Hahn vom "Klaiber" (rechts) gibt seinen Rechtsstreit mit der Stadt auf, und Bürgermeister Philipp Hahn will nun bis Herbst Klarheit über das Schicksal der Obertorplatz-Tiefgarage schaffen.
Zwei Mal Hahn, einmal glückliche Einigung: Rainer Hahn vom "Klaiber" (rechts) gibt seinen Rechtsstreit mit der Stadt auf, und Bürgermeister Philipp Hahn will nun bis Herbst Klarheit über das Schicksal der Obertorplatz-Tiefgarage schaffen. © Foto: Ernst Klett
Hechingen / Ernst Klett 10.07.2018

Die Hängepartie um den neuen Obertorplatz hat ein Ende. Der Weg ist frei für ein Überdenken der Tiefgaragen-Pläne. Möglich gemacht hat es das Haus „Klaiber“. Das beendet überraschend seinen Rechtsstreit mit der Stadt Hechingen. Das gilt sowohl für die Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan, der nach dem Bundesverwaltungsgericht nun den Weg nach Straßburg vor den Europäischen Gerichtshof bedeutet hätte, und ebenso für die Klage vor dem Verwaltungsgericht Sigmaringen gegen die Baugenehmigung durch das Landratsamt. Rainer Hahn erklärte am Dienstagmorgen gegenüber der HZ, dass er und Iris Klaiber mit diesem Schritt die überfällige Neugestaltung der Oberstadt beschleunigen wollten. Er nimmt damit bewusst den durch ihn seit Jahren verhinderten Bau einer Tiefgarage in Kauf. Bürgermeister Philipp Hahn bekräftigte, die Entscheidung nun „mit Hochdruck“ vorantreiben zu wollen. Es geht insbesondere um die Frage, ob die Stadt sich bei den Parkplätzen zusammentut mit der privaten EJL-Gruppe, die auf dem HZ-Areal für Tiefgaragenstellplätze sorgen will, oder ob es beim Baubeschluss für die öffentliche Tiefgarage unterm Obertorplatz bleibt. Die Wende auf der Klägerseite kam vor allem durch den Wechsel an der Hechinger Rathausspitze, betont Rainer Hahn.

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