Die Idee, einen Mittagstisch anzubieten, „war für unseren Neubau bereits geplant“, erzählt Yvonne Schmid vom Partyservice Ambros Schmid. Aber durch die momentane Corona-Situation und durch den damit verbundenen Wegfall aller Aufträge haben sich Ambros Schmid und seine Frau Yvonne dazu entschlossen, den Mittagstisch schon ab vergangenem Montag anzubieten.

Bietenhauser und Höfendörfer können auch bestellen

Das Mittagessen wird demnach zwischen 11 Uhr und 13 Uhr geliefert und kann auch in diesem Zeitraum beim Betrieb vor Ort, in der Oberen Gasse 11, in Rangendingen abgeholt werden. Den Lieferservice bietet Ehepaar Schmid sowohl innerhalb von Rangendingen als auch nach Bietenhausen, Höfendorf und Hirrlingen an. Das Tagesessen kann am gleichen Tag bis 8.30 Uhr bestellt werden.

Abwicklung ist möglichst kontaktlos

Und wie sieht es mit der Hygiene, gerade zu Corona-Zeiten, aus? „Wir versuchen weitgehendst eine kontaktlose Abwicklung zu ermöglichen. Wir achten selbstverständlich auf die geforderten Hygienemaßnahmen und Vorschriften“, betont Yvonne Schmid. „Das Angebot soll auf jeden Fall unseren älteren Mitmenschen, denen, die nicht mehr aus dem Haus dürfen oder wollen, und natürlich auch allen anderen zugute kommen“, sagt sie.

Stornierungen für Partyservice schon bis Mitte Mai

Drei Mitarbeiter auf 450-Euro-Basis und die Ehefrau in Teilzeit sind beim Partyservice angestellt. Normalerweise beliefern sie die Rangendinger Schulmensa, Abi-Bälle und Firmenfeiern und private Veranstaltungen. In der Corona-Krise ist das nicht möglich. „Durch die drastischen, aber sicherlich unbedingt notwendigen Einschränkungen haben wir einen 100-prozentigen Einbruch unserer Einnahmen“, so Yvonne Schmid. „Die Stornierungen gehen jetzt schon bis Mitte Mai“, fügt sie hinzu.

Rangendinger Geschäfte unterstützen das Ehepaar

Umso mehr freuen sich Yvonne und Ambros Schmid, dass viele Rangendinger Geschäfte sie unterstützen und den beiden „mit einer Selbstverständlichkeit“ ermöglichten, dass die Flyer und der Menüplan bei ihnen ausgehängt werden. „Das heißt Zusammenhalt“, findet Yvonne Schmid. Und das in einer Zeit, in der vieles erst einmal ungewiss ist.

So hat sich die Firma bis heute entwickelt


2002 Nach dem Tod vom Vater übernahm Sohn Ambros Schmid die hauseigene Hausschlachterei im Wohnhaus. Dort gab es einen eigenen Schlacht- und Produktionsraum. Da die sich die Zahl der Hausschlachtungen verringerte, wurde ein Wurst- und Fleischverkauf freitags und samstags begonnen. Schon damals begann die Nachfrage nach Essens-Lieferungen.

2010 wurde die Hausschlachtung und die Produktion von Wurst- und Fleischwaren aufgegeben, da die Nachfrage nach Catering immer größer wurde und beides im Nebengewerbe für Ambros Schmid nicht mehr zu stemmen war. Zusätzlich arbeitete er auch noch hauptberuflich als Metzgermeister.

2018 Durch die steigende Auftragslage wurde die bestehende Küche zu klein, so dass das Ehepaar Schmid Anfang 2018 beschloss, die Schlacht- und Wurstküche als neue Küche zu nutzen und diese zu renovieren. Im April 2018 kündigte Ambros Schmid sein Arbeitsverhältnis als Metzgermeister und wagte den Schritt in die Selbstständigkeit. Im Mai desselben Jahres begann der Unternehmer, die Mahlzeiten von Montag bis Donnerstag in die Schulmensa der Gemeinschaftsschule in Rangendingen zu liefern. Hierbei hat sich die Anzahl der bestellten Essen im Laufe der Jahre mehr als verdoppelt.

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Möglichkeiten gibt es, um zu bestellen: per Telefon 07471/98 44-99, WhatsApp unter Mobilfunk 0172/ 849 02-47 oder per Mail an partyserviceambrosschmid@outlook.de.