Ortstermin auf dem Obertorplatz, auf dem seit ein paar Tagen wieder mit Hochdruck Erdmassen bewegt werden: Am Donnerstag begutachtete eine fachkundige Kommission den historischen Laufbrunnen aus dem Jahr 1872. Mit von der Partie: Stadtbaumeisterin Helga Monauni (2. v. r.), Bauleiter Bernd Heinroth vom Büro Planstatt Senner, Julia Tauber, beim Landesamt für Denkmalpflege in Esslingen für Metallrestaurierungen zuständig, und Sophie Richter, Diplom-Restauratorin und Expertin für historische Brunnen. Sie diskutierten unter anderem die Frage, ob der Obertorplatz-Brunnen besser an Ort und Stelle restauriert oder doch abgebaut, in eine Werkstatt transportiert und dort aufgefrischt wird. Das soll nach einer näheren Begutachtung entschieden werden.

Am Standort wird nicht mehr gerüttelt

Fest steht, dass der alte Brunnen auf dem neuen Platz seinen Standort kein bisschen wechseln wird. Er bleibt (oder kommt genau wieder da hin), wo er ist. Nur 15 Zentimeter tiefer in die Erde wird der achteckige Trog versenkt.

Obertorplatz könnte schon Ende des Jahres fertig werden

Gut möglich ist mittlerweile, dass das Ergebnis schon in zwölf Monaten zu besichtigen ist. „Wenn das Wetter mitmacht, werden wir dieses Jahr noch mit dem ganzen Platz fertig“, zeigt sich Helga Monauni zuversichtlich – und dankt ausdrücklich den Anwohnern rund um den Platz, „die alle ganz toll mitziehen“.

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