Hechingen Oldtimer an den Start zur Alb-Challenge

Hannegrit und Sarah Wurth nahmen mit ihrem Alfa Romeo an der 2. Alb-Challenge vor Jahresfrist teil. Für die Neuauflage am Samstag kommender Woche, 5. September, sind in Hechingen bislang rund 50 Teilnehmer gemeldet. Archivfoto
Hannegrit und Sarah Wurth nahmen mit ihrem Alfa Romeo an der 2. Alb-Challenge vor Jahresfrist teil. Für die Neuauflage am Samstag kommender Woche, 5. September, sind in Hechingen bislang rund 50 Teilnehmer gemeldet. Archivfoto © Foto:  
Hechingen / SWP 28.08.2015
Es ist eine Herausforderung für historische Fahrzeuge - aber sehr wohl zu meistern: Die dritte Alb-Challenge startet am Samstag, 5. September, am Oldtimermuseum Zollernalb in Hechingen.

Das Oldtimer-Museum Zollernalb als Dreh- und Angelpunkt der 3. Alb-Challenge ist ein wahrer Glücksfall. Das inzwischen weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Oldtimer-Eldorado bietet alles, was sich man sich wünschen kann:

Eine tolle Atmosphäre, eine rührige Mannschaft und mit den Mitgliedern der Oldtimerfreunde Zollernalb Menschen, die bereit sind, mit Feuereifer anzupacken wenn es gilt. Dazu kommt die einmalige Landschaft vor den Toren Stadt und das unerschöpfliche Wegenetz, das sich den Oldtimerfahrern bietet. So wundert es auch nicht, dass die Zahl der Teilnehmer kontinuierlich steigt. Rund 50 Fahrzeuge wollen am Samstag kommender Woche, 5. September, den insgesamt 240 Kilometer langen Rallyeparcours meistern.

Eingeteilt in drei Wertungsgruppen staffeln sich die Anforderungen an die Akteure. In der Klasse Sport bedeutet dies, dass der größte Teil der Strecke anhand von Kartenskizzen erarbeitet werden muss. Durch entsprechende Vorgaben gestalten sich die Orientierungsprüfungen als verzwickte Parcours.

Dazu kommen Wertungsprüfungen, die nicht auf Bestzeit, sondern auf gleichmäßiges, exaktes Fahren abzielen.

Die zweite Gruppe startet in der Klassik-Wertung. Die Teilnehmer erhalten ein Bordbuch, das die Streckenfindung vereinfacht. Was auch hier gefordert wird, ist der Umgang mit mehreren Stoppuhren. Die eingestreuten Zeitprüfungen werden ebenfalls nicht auf Höchstgeschwindigkeit, sondern auf Sollzeit gefahren. Heißt, die Teams müssen auf die hundertstel Sekunde genau die Zeitmesspunkte passieren. Um Neulingen einen Einstieg in die Rallyeszene zu ermöglichen, gibt es die Einuhr-Klasse: Eine nochmals vereinfachte Streckenführung wird ergänzt durch Zeitmessungen, die mit einer Stoppuhr bewältigt werden können, weil die "Einuhrler" lediglich ein Ziel ansteuern müssen.

In ihrem Verlauf kreuzt die Rallye die Schwäbische Alb. Auf oft kleinen, fast immer romantisch schönen Nebenstraßen geht es über Beuren, Belsen, Mössingen und Talheim langsam aber sicher auf die Alb hinauf. So erreicht man Melchingen, steuert weiter auf Stetten, Mägerkingen und Hayingen als weitere Durchgangspunkte zu.

Die Wende der Tour ist dann im Bereich des Bussen, die Mittagsrast ist in Betzenweiler vorgesehen. Zurück geht es nach der Mittagspause über Erisdorf, Kettenacker und Feldhausen zur Kaffeepause nach Gammertingen.

Dann begibt man sich gewissermaßen auf Talfahrt. Über Neufra, Gauselfingen, Burladingen, das Killertal und Jungingen kehrt die Rallye schließlich an ihren Ausangspunkt zurück.

Ab 16.45 Uhr werden die Fahrzeuge in Hechingen vor dem Rathaus erwartet. Dort besteht für Fans reichlich Gelegenheit, sie zu besichtigen - und um ein wenig mit den Fahrern zu plaudern.

Danach fährt man gemeinsam ins nahe gelegene Automuseum zurück. Den Schluss bildet der Festabend im Oldtimermuseum. Nach dem Buffet ist gegen 20 Uhr Siegerehrung.