Bietenhausen / Melanie Steitz Der Ortschaftsrat Bietenhausen überzeugte sich von der erfolgten Sanierung auf dem Friedhof. Das Resümee? Fällt gut aus.

Der Belag der neuen Pflastersteine muss sich erst noch mit der Höhe des Rasens homogenisieren. Auch ein paar kleinere Bäume verschönern bald den Friedhof in Bietenhausen. Ein Zaunelement im hinteren Bereich des Areals fehlt und ein Sichtschutz für den Containerbereich wird noch angeschafft. Im Grunde aber sind es nurmehr die Feinarbeiten, die die Optik des sanierten Friedhofs in Bietenhausen noch mehr aufwerten. Die Birke auf dem obigen Teil des Friedhofsareals bleibt bestehen.

„Die haben gut geschafft“, lobte Ortsvorsteher Josef Pfister. „Sehr gut; sieht gleich ganz anders aus“, befand Ratsmitglied Lisa Eberhard. Die Sanierung verleihe dem Friedhof einen „frischeren Eindruck“, meinte sie. „Es ist schön, dass es Realität wird“, so auch Siegbert Albus. Und Roland Strie bemerkte: „Das ging flott.“

Noch vor drei Monaten mutete der Platz schlicht, öde und verbraucht an. Die Pflaster waren grau und brüchig, die Tonnen standen noch ungeordnet am Straßenrand. Ohne die Bauhoftätigkeit inbegriffen kostete die Sanierung des Friedhofs insgesamt zwischen 55 000 Euro und 60 000 Euro, informierte Ortsvorsteher Josef Pfister. Der Forstbetrieb Timberman aus Bitz erledigte nun vergangene Woche die letzten Arbeiten. Zu beanstanden gab es von den sechs teilnehmenden Ortschaftsratsmitgliedern daher nicht mehr viel.

„Das ganz Grobe ist halt weg, jetzt kommen noch die Feinarbeiten“, unterstrich Josef Pfister. Zwei kleine kugelförmige Ahornbäume soll es unter anderem hinten am Gatter geben. Vor der Papiertonne, dem Glascontainer und den Kleiderspendenboxen links hinten im Eck wird noch ein Sichtschutz errichtet. Ein Zaunelement rechts vom neu gepflasterten Weg fehlt ebenfalls. Auch eine Tür am hinteren Ende des Friedhofs soll vor Beginn des Pflasterweges errichtet werden. Die Bänke in der Mitte neben dem Kreuz werden zudem ausgetauscht. Der Friedhof hat einen hohen Stellenwert in Bietenhausen. Vor der Modernisierung gab es viele Beschwerden, die Tür zur Leichenhalle gleiche einem Garagentor, erinnert sich Siegbert Albus. Es könne ja nicht angehen, beklagten sich die Kritiker, dass man Tote beerdige und sich die Angehörigen beim Eintreten so fühlten, als stellten sie ihr Auto in der Garage ab. Daher kommt dort noch eine große Flügeltür hin, die dem Anlass würdig sein soll.

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Gräber gibt es aktuell auf dem Friedhof in Bietenhausen. Das Platzangebot auf dem Areal am Ortsende ist noch lange nicht ausgeschöpft. Weitere Plätze sind buchbar.