Hechingen Not sehen – Hilfe gewähren

Hubert Bosch, Vorstandsvorsitzender der Reinhold-Beitlich-Stiftung, überreichte Hubert Rapp (links) und Jürgen Müller (rechts) von Kinder brauchen Frieden am Mittwoch in den Räumen der HZ einen Spendenscheck über 2500 Euro.
Hubert Bosch, Vorstandsvorsitzender der Reinhold-Beitlich-Stiftung, überreichte Hubert Rapp (links) und Jürgen Müller (rechts) von Kinder brauchen Frieden am Mittwoch in den Räumen der HZ einen Spendenscheck über 2500 Euro. © Foto: Sabine Hegele
Hechingen / Sabine Hegele 30.08.2018
Die Reinhold-Beitlich-Stiftung unterstützt Kinder brauchen Frieden mit einer Spende über 2500 Euro.

Seit 18 Jahren nutzt der Hechinger Hilfsverein Kinder brauchen Frieden die „boso Ladies Open“ als Plattform, um sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, und um durch den Verkauf handgefertigter Artikel (größtenteils von Mitglied Christa Görhardt) Geld in die Vereinskasse zu spülen. Selbstverständlich sind die ehrenamtlichen Helfer auch stets auf der Suche nach Sponsoren. In der Summe hat Kinder brauchen Frieden mit seinem Engagement auf dem Tennisgelände im Weiher in all den Jahren bereits über 34 000 Euro erwirtschaftet.

In diesem Jahr lag der Erlös bei gut 2500 Euro. An und für sich schon ein stolzer Betrag! Heuer jedoch hatte der Hilfsverein, der bei den „boso Ladies Open“ an erster Stelle von Hubert Rapp vertreten wird, zusätzlich das große Glück, über TC-Sportwart Gerhard Frommer die Bekanntschaft mit Hubert Bosch aus Balingen zu machen. Der wiederum ist bereits seit 20 Jahren Vorstandsvorsitzender der Reinhold-Beitlich-Stiftung mit Sitz in Tübingen – die unter anderem auch solche Einrichtungen wie Kinder brauchen Frieden gerne finanziell unterstützt.

Nachdem sich die beiden Herren mit Vornamen Hubert kennengelernt hatten, versprach Bosch dem Hechinger Rapp, den während der Ladies-Open-Woche erlösten Betrag mit Mitteln aus der Reinhold-Beitlich-Stiftung zu verdoppeln. Und Hubert Bosch hielt Wort: Am Mittwoch besuchte er gemeinsam mit Hubert Rapp und Jürgen Müller, dem Vorsitzenden von Kinder brauchen Frieden, die HZ-Redaktion, um den Spendenscheck der Stiftung offiziell zu überreichen. Die Freude darüber war bei allen drei Herren gleichermaßen groß.

Kinder brauchen Frieden möchte die Geldspende zum Teil in sein Engagement in Bulgarien investieren. Aus einem der dortigen Krisenzentren, die der Hechinger Verein betreut, kam erst jüngst ein finanzieller Hilferuf. Dort aufgefangen werden traumatisierte misshandelte Mädchen und junge Frauen.

Ihnen Unterstützung zu ­gewähren entspricht dem Stiftungszweck voll umfänglich, freut sich Hubert Bosch, helfen zu können.

„Helfen gehört zum Leben“

Die Reinhold-Beitlich-Stiftung wurde im Jahr 1983 von den Eheleuten Beitlich gegründet. Die Gründer – zugleich auch Gründer der weltweit agierenden CHT-Firmengruppe für Spezialchemikalien – haben sich vom größten Teil ihres Vermögens getrennt, um mit diesem Kapital die Stiftung zu errichten.
Die Reinhold-Beitlich-
Stiftung ist gemeinnützig und verkörpert die sozialen Bestrebungen der Gründer, das Gemeinwohl zu unterstützen.

Das Fundament des finanziellen Engagements für Erziehung, Bildung, Soziales, Umwelt, Wissenschaft und Forschung sind jährliche Ausschüttungen der
Gesellschaft an die
Reinhold-Beitlich-
Stiftung.

Insgesamt konnten so seit den 80er-Jahren mehr als zwölf Millionen Euro in wohltätige Projekte fließen und sehr viel bewegt werden. Allein im Jahr 2017 wurden durch die Stiftung 246 Projekte und Maßnahmen unterstützt und jährlich werden es mehr.

Das Förderprogramm: „Die Kinder sind unsere Zukunft. Sie bestimmen einmal den Weg, den unsere Gesellschaft künftig gehen wird. Wohin dieser Weg führt, hängt entscheidend von den Chancen ab,
die wir jungen Menschen geben.“

Für Kinder Deshalb haben Gertrud und Reinhold Beitlich den Stiftungszweck der Stiftung zugunsten von Kindern und Jugendlichen formuliert.

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