Stetten Neuer Ortseingang bleibt Nummer 1

Skulpturen und Zeichnungen des bekannten Stuttgarter Künstlers Manfred Welzel sind in Stetten am Sonntag beim „Tag des offenen Denkmals“ im Klostergarten und im Johannessaal ausgestellt.
Skulpturen und Zeichnungen des bekannten Stuttgarter Künstlers Manfred Welzel sind in Stetten am Sonntag beim „Tag des offenen Denkmals“ im Klostergarten und im Johannessaal ausgestellt. © Foto: Franz Buckenmaier
Stetten / Franz Buckenmaier 07.09.2018
Der Ortschaftsrat Stetten hat seine Liste der Haushaltswünsche fürs kommende Jahre fix und fertig.

Im dritten Anlauf soll es werden: An oberster Stelle der Stettener Haushaltswünsche fürs kommende Jahr steht der zweite Bauabschnitt für die Neugestaltung des Ortseingangs in der Hechinger Straße. An die zweite Stelle der Mittelanforderung gesetzt hat der Ortschaftsrat die Sanierung des Fußwegs zur Klosterkirche von der Bachstraße an der Omnibushaltestelle. In diesem Zusammenhang soll der Eingangsbereich der Turn- und Festhalle mit den gebrauchten Pflastersteinen vom Kirchenweg neu gepflastert werden. Auf der Liste folgt die Neugestaltung des Außenbereichs der Kindertagesstätte mit Kletter- und Balancieranlage und Verbesserungen im Kleinkindbereich. Auf Platz 4 steht die Fachwerksanierung im ehemaligen Farrenstallgebäude, und zudem soll der Außenanstrich der Turn- und Festhalle fortgesetzt werden.

Ortsvorsteher Hannes Reis gab bekannt, dass die Firma Wirth die Lautsprecheranlage in der Halle nun eingebaut hat. Abnahmetermin und Einweisung stehen noch aus. Das Garagentor an der Halle ist ebenfalls eingebaut. Der Bodeneinbau soll noch in diesem Jahr folgen, so dass die Garage dann nutzbar ist.

Zum aktuellen Stand der Dinge beim Baugebiet „Hilb“ versicherte der Ortsvorsteher, dass die Stettener Ortschaftsverwaltung in enger Kooperation mit dem Liegenschaftsamt der Stadt an der Weiterentwicklung arbeitet.

Kräftig im Werden ist das Hochwasser-Rückhaltebecken zwischen Boll und Stetten. Die Grundstücksanlieger sind zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, bei der es um die Überflutungsflächen, insbesondere das Abräumen von beweglichen Gegenständen aller Art, geht. Eine Gewässerschau am Reichenbach auf Markung Stetten und Boll soll im Spätherbst nächsten Jahres stattfinden. Ein Besichtigungstermin an der Rückhaltebecken-Baustelle durch die Ortschaftsräte Boll und Stetten wurde auf Mittwoch, 17. Oktober, ab 17.30 Uhr angesetzt. Tiefbauleiter Jürgen Haas vom Stadtbauamt wird die Besichtigung leiten. Bekannt gab Hannes Reis abschließend, dass das Stadtbauamt Hechingen eine Liste mit leerstehenden Häusern erstellen will.

Kunst aus Stuttgart kommt nach Stetten

Offene Türen Im Rahmen des Tages des offenen Denkmals, an dem Stetten mit seinen Kirchen- und Klostergebäuden teilnimmt, können die Besucher der Klosteranlagen am Sonntag zusätzlich eine Ausstellung von Skulpturen und Zeichnungen des im Januar im Alter von 92 Jahren in Stuttgart verstorbenen Bildhauers Manfred Welzel besichtigen, und zwar im Klostergarten und im Johannessaal besichtigen.

Familienbande Die Werke des renommierten Künstlers kamen nach Stetten,  weil die Tochter Cordula Welzel-Ciriello mit ihrem Ehemann in Stetten ein Haus gekauft hat. Die Ausstellung ist zu sehen von 11 bis 19 Uhr. Um 14 Uhr gibt es eine eine Einführung durch Cordula Welzel-Ciriello.

Von Berlin ins Ländle Manfred Welzel war Jahrgang 1926 und gebürtiger Berliner. In der Hauptstadt studierte er an der Akademie für Bildende Künste. Sein Lehrer Professor Alexander Gonda. Im Jahr 1954 wurde dem jungen Künstler der Georg-Kolbe-Preis der Stadt Berlin verliehen. Danahc wechselte er nach Stuttgart ans Seminar der Waldorfschule und wirkte über 14 Jahre als Lehrer für Plastizieren, Schnitzen und Zeichnen. Anschließend folgte die Tätigkeit als freischaffender Künstler in Stuttgart. Es  entstanden unzählige Werke aus Stein, Bronzeplastiken, Tierplastiken, Portraiäts, Reliefs, Zeichnungen, Baumplastiken und Figuren aus Holz. Groß war die Zahl der von ihm beschickten Ausstellungen.

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