Die Spielgeräte des Kindergartens Rangendingen sind im Außenareal des Ü3- und U3-Bereichs mittlerweile nicht mehr modern und stark sanierungsbedürftig. Der Gemeinderat Rangendingen entschied in seiner Sitzung am Montagabend im Rathaus einstimmig, dass die Firma „Spielplatzgeräte Maier“ nun neue Apparaturen für den Kindergarten liefert. Das wird brutto voraussichtlich 35 926 Euro kosten.

„Die Spielgeräte sind in die Jahre gekommen. Da wollen wir nun einen großen Rundumschlag machen“, informierte Kämmerer Manfred Haug das Gremium. Im Ü3-Bereich, wo sich die Drei- bis Fünfjährigen austoben, ist nun geplant, die Spielgeräte fast komplett zu erneuern und durch neue, langlebige Geräte zu ersetzen. Die dort vorhandenen Holzkonstruktionen weisen Mängel auf und mussten teilweise gesperrt oder sogar abgebaut werden. Apparaturen aus Holz seien beispielsweise wegen der Witterung innerhalb der Jahre morsch geworden, hob Manfred Haug hervor.

Im U3-Bereich sind bisher nur wenige Spielgeräte vorhanden. Daher sollen die alten gegen die neuen Objekte getauscht werden. Zudem soll der Außenbereich so weit wie möglich vergrößert werden. Im Zuge der allgemeinen Umstrukturierung der Institution (wir berichteten) und der damit neu hinzugekommenen U3-Gruppe am Standort im Klostergartenweg sind diese Neuerungen dringend erforderlich.

Außerdem: „Die Kinder sollen sich mehr bewegen“, begründet Haug das Vorhaben. Neu hinzukommen werden auf dem Außenareal mehrere Spielhäusle, ein Klettergerüst, eine Nestschaukel, eine Rutsche sowie ein Sandkasten. Wo die neuen Objekte in dem Außenareal dann genau platziert werden, steht Haug zufolge noch nicht fest.

Die Inbetriebnahme der neuen Spielplatzgeräte soll laut dem Kämmerer „relativ zeitnah“ erfolgen. Nun muss noch eine Firma gefunden werden, die den Aufbau vornimmt. Vielleicht könnte das über einen Subunternehmer der Firma Maier möglich sein, brachte der Kämmerer ins Spiel. Roland Gnant, der den aus gesundheitlich Gründen verhinderten Bürgermeister Johann Widmaier in der Sitzung vertrat, teilte mit, die Rangendinger Gemeindeverwaltung hole darüber nun ein Angebot ein. Ende Mai könnten die neuen Geräte laut Manfred Haug schon geliefert werden. Der mögliche Aufbau würde dann in der Ferienzeit erfolgen.

Ratsmitglied Magdalena Dieringer begrüßte den Kauf der neuen Geräte, um die Attraktivität des Spielplatzes aufzuwerten. Siegfried Kuhn äußerte sich auch positiv: „Ich bin dafür, dass man Geräte braucht.“ Es müsse bei der Modernisierung alles „Hand in Hand“ gehen, fand er.

„Hat der Bauhof noch Platz, um Geräte zwischenzulagern?“, fragte Siegfried Kuhn, was Roland Gnant und Manfred Haug bejahten. Laut Bürgermeisterstellvertreter Gnant dauert es zunächst erst einmal zehn Wochen, bis die neuen Apparaturen da sind.

Siegfried Kuhn plädierte auch dafür, dass die Verwaltung die Kurzverbindung im U3-Bereich beibehält, damit die Eltern nicht außen herum laufen müssten, wenn sie die Kinder am Eingang im Klostergartenweg abholen wollen. Dies ist aber offenbar kein Thema, denn der Weg zwischen den U3- und Ü3-Bereichen bleibt trotz der Modernisierung auf dem Kindergartenareal erhalten.

„Egal, wie wir es machen. Der Preis ist richtig gut“, so Haug. „Wir haben tatsächlich einen Sonderpreis bekommen“, betonte er den finanziellen Vorteil, die der Rat geschlossen würdigte.

Vorbereitende Schritte für die Entscheidung


In Abstimmung zwischen der Rangendinger Gemeindeverwaltung sowie der Kindergartenleitung mit den Erzieherinnen und dem Bauhof wurden zwei Firmen zur Einholung von Angeboten kontaktiert. Die diversen Vorgespräche fanden ab Mitte 2018 bis zum Frühjahr statt, so Kämmerer Manfred Haug. Auch Bürgermeister Johann Widmaier war daran beteiligt. Nachdem man mit beiden Betriebe die Örtlichkeiten besichtigt hatten und Gespräche geführt wurden, fiel die Entscheidung auf die Firma „Spielplatzgeräte Maier“. Dieser Anbieter habe genau die Apparaturen, die sich die Gemeinde vorstellt.