Rangendingen Neu: eine Ehrenamtspauschale

Die Geehrten Konstantin Stauß und Marianne Fischer (Mitte) mit dem Führungsduo des Obstbauvereins Rangendingen. Foto: Klaus Stifel
Die Geehrten Konstantin Stauß und Marianne Fischer (Mitte) mit dem Führungsduo des Obstbauvereins Rangendingen. Foto: Klaus Stifel
Rangendingen / KLAUS STIFEL 18.03.2014
Abgesehen von der schlechten Obsternte zog Manfred Beiter nach einem Jahr im Amt des Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins Rangendingen eine positive Bilanz. Er habe seine Ziele realisieren können.

In seinem Tätigkeitsbericht bei der Jahreshauptversammlung des Obstbauvereins Rangendingen am Samstag im "Rössle" führte der Vorsitzende Manfred Beiter aus, dass sein Ziel, neue aktive Mitglieder zu gewinnen, realisiert werden konnte. Fünf neue Mitglieder traten dem Verein bei! Dennoch gelte es, auch weiterhin Mitglieder zu werben, beispielsweise für den Vereinsausschuss Sich in diesem zu engagieren möchte der Obst- und Gartenbauverein künftig mit der kostenlosen Nutzung vereinseigener Geräte und Maschinen oder auch gegen eine geringe Gebühr schmackhaft machen. Im Verlauf der Hauptversammlung wurde außerdem die Vereinssatzung um eine Ehrenamtspauschale ergänzt.

Für die Pflege der Obstanlage im "Krummbrückle" hat der Verein eine neue Motorsense angeschafft. Ein Dörrapparat zum Trocknen von Obst stand ebenfalls auf der Anschaffungsliste. Im zurückliegenden Vereinsjahr hat man zur Förderung der Gartenkultur und des heimischen Obstbaus wieder einiges bewegt. Laut Beiter wurden Schnittkurse für die Allgemeinheit und ein Gartentreff für Frauen organisiert. Beim Blütenrundgang im Mai verzeichnete man eine Rekordbeteiligung, und trotz einer kärglichen Obsternte konnte das Mostfest wieder veranstaltet werden.

Das Obstjahr 2013 kommentierte Manfred Beiter so: "Wir hatten die schlechteste Obsternte, seit ich mich erinnern kann." Gerademal 150 Kilogramm Äpfel gab die Vereinsanalage her. Beim Gemüseanbau sah es ein wenig besser aus.

Ob und in welcher Form der Verein am Dorffest 2015 teilnimmt, muss noch entschieden werden. Außerdem werden die Obstbauern nächstes Jahr 110 Jahre alt. Dieses Jubiläum will der 260 Mitglieder starke Verein im Herbst 2015 feiern. Schriftführer Michael Wannenmacher rief das zurückliegende Vereinsjahr nochmals in Erinnerung, worauf Wilfried Munz seinen Kassenbericht gab. Revisor Hans Wannenmacher bestätigte ihm eine mustergültige Buchführung.

Bürgermeister Johann Widmaier führte sodann die einstimmige Entlastung des Vorstands herbei und dankte dem Verein für seine Aktivitäten, die auch die Pflege und Instandhaltung der Feldkreuze und die Sanierung von Ruhebänken beinhalten.

Für zehnjährige Mitgliedschaft wurde anschließend Konstantin Stauß geehrt. Eine Verdienstehrung für fünfjährige Tätigkeit im Vorstand wurde Marianne Fischer zuteil. Der zweite Vorsitzender Herbert Beiter zeigte zuletzt einen Lichtbildervortrag über alle Aktivitäten, das Starzel-Hochwasser sowie das Hagel-Unwetter.

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