Großer Bahnhof in Brüssel: Rund 90 schwäbisch-alemannische Narren, darunter mit Häs- und Jugendwartin Melanie Lenhart und der „Ober-Alten“ Carola Kunz auch zwei Zunfträtinnen der Narrhalla Hechingen, warben im Zentrum der Europäischen Union für die schwäbisch-alemannische Fasnet.

Auf Einladung von Guido Wolf, Europaminister des Landes Baden-Württemberg, wirbelten die Narren nicht nur durch das Regierungsviertel auf, sondern trafen auch auf Andreas Renner von der EnBW sowie den aus dem Ländle stammenden EU-Kommissar Günter Oettinger.

Neben einem Besuch der deutschen wie auch der Schweizer Botschaft tummelten sich die Narren auch in der Landesvertretung Baden-Württembergs und suchten den Ausschuss der Regionen auf.

„Die Fasnet ist ein europäisches Kulturgut und ist deswegen im Herzen Europas genau richtig“, stellte Minister Guido Wolf fest und fügte hinzu: „Die Narren haben heute die Fasnet nach Brüssel gebracht und damit als Botschafter für unser Land geworben.“

Sowohl Melanie Lenhart als auch Carola Kunz empfanden den Brüssel-Besuch als einmaliges Erlebnis: „Es war einfach genial! Die Stimmung, die Narren untereinander, die Menschen, die teilweise noch nie Fasnet gesehen, aber gleich mitgemacht haben – es ist einfach unbeschreiblich!“ Fasnet, so die beiden Zunfträtinnen, sei deutsches Kulturgut. „Wir sind stolz, dass wir dieses in Brüssel mit präsentieren durften.“