Einen närrischen Auftakt nach Maß erlebte der Narrenverein Hart bei seinem elfjährigen Jubiläum mit einem ersten gemeinsamen Treffen aller elf Haigerlocher Narrenvereine. Dabei wurde nicht nur die bunte Vielfalt der Masken und Häser sichtbar, sondern auch das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den aktiven Närrinnen und Narren innerhalb der Gesamtstadt.

Nach der Begrüßung der närrischen Gäste durch Ingo Biesinger vom Narrenverein Hart erfolgte die Vorstellung der einzelnen bunten Figuren der jeweiligen Vereine.

Da standen die Maskentypen des Stadtbutz, Alten Rottweiler, Bischöfle, Fledermaus und Bräutelbuben der 114 Jahre alten Haigerlocher Narrenzunft neben den sechs Jahre alten Laibedal-Hexen aus Bad Imnau.

Alte und junge Narrenvereine Schulter an Schulter

gnbeMit zu den ältesten Narrenvereinen zählen der Aubenger Narraverein mit seinen Füchsen und Fuchsgräbern, der nächstes Jahr sein 70-jähriges Jubiläum feiert, der Narrenverein Bad Imnau mit den Wasserköpfen und Honigbutzen sowie der Narrenverein Stetten mit den Salzschleckern und Essensträgerinnen, die beide die 50 Jahre schon überschritten haben.

Über 40 Jahre auf dem Buckel hat auch bereits der Narrenverien Trillfingen mit seinen Schantle und Narros sowie die Weildorfer Storchen mit den Schwarzen Petern. Mehr als 25 Jahre ist der Narrenverein Gruol mit den Fransenbutzen, Fegern und Walpurga Hexen alt. Ein neueres Gründungsdatum, aber nicht minder närrisch und dem Fasnetsbrauchtum zugetan, sind die Schaiblin Hexen Stetten, die Kittelsteigweible Bittelbronn und schließlich die Gastgeber des Narrenvereins Hart.

Für die anwesenden Närrinnen und Narren war es interessant, viel über die Entstehung und das Brauchtum sowie die einzelnen Maskentypen zu erfahren.

Programm bringt Eichwaldhalle zum Beben

Das anschließende närrische Programm brachte die proppenvolle Eichwaldhalle zum Beben, ob bei den Showtänzen der Junior- und Großen Garde des einheimischen Narrenvereins, der Großen Garde des Owinger Narrenvereins oder der Männertanzgruppe „Schälripple“ des Narrenverins Bad Imnau.

Bei dem seit 1860 geübten historischen Brauch des Bräutelns der Haigerlocher Bräutelbuben wurde auch Ortsvorsteher Thomas Bieger auf die Bräutelstange gehievt.

Für närrische Musik während des bunten Fasnetsabends sorgten der Fanfarenzug Stetten, die Guggenmusik Weildorfer Notenquäler, die Schdonza Bätscher aus Gruol und die Lobakapell Hart-Engstlatt. Einen Salzschlecker-Tanz päsentierten die Stettener Narren. Ein Lied steuerten die Bad Imnauer Labedal-Hexa und einen Sketch die Stettener Schaiblin-Hexa bei.

Es wurde eine lange gemeinsame Nacht mit Barbetrieb im angebauten Zelt.

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Haigerloch

Und so geht’s närrisch weiter in Hart:


Am Samstag, 25. Februar: Ab 12 Uhr Preistanz in der Eichwaldhalle mit zehn Mini- und sieben Juniortanzgarden, ab 20 Uhr Preistanz mit zehn großen Garden. Auftritte außer Konkurrenz der Tanzgarde Hart, der Dance Denomination Altoberndorf und des Männerballetts Geislingen.

Am Sonntag, 26. Februar: Ab 10 Uhr Narrenmesse in der Kirche, ab 11 Uhr Zunftmeisterempfang im Alten Rathaus in der Ortsmitte, ab 13 Uhr närrischer Umzug mit 2500 Hästrägern vom Aufstellungsplatz beim Friedhof aus über die Ortsmitte und den Schmiedeweg zur Eichwaldhalle. Vor und nach dem Umzug Bewirtung an Ständen und Zelten im Ort.