Um die Ver­sor­gung der Mit­bür­ger in Rangendingen zu ge­währ­leis­ten, die selbst nicht in der La­ge sind, Ein­käu­fe zu er­le­di­gen und nie­man­den in der Ver­wandt­schaft oder Nach­bar­schaft ha­ben, die das für sie er­le­di­gen kön­nen, haben sich viele Freiwillige gemeldet. „Ich freue mich über die Hilfe von jedem Einzelnen“, betont Rangendingens Bürgermeister Johann Widmaier.

Vom Fußballer bis zum Gemeinderatsmitglied: Alle helfen mit

Fußballer und Sportler des Sportvereins (SV) Rangendingen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindergärten, Gemeinderatsmitglieder, Studenten und viele weitere Helfer übernehmen nun Einkaufsdienste, Botengänge und notwendige Fahrdienste. „Die Organisation übernimmt unsere bestehende Nachbarschaftshilfe ‚Gegenseitig Helfen’“, teilt Johann Widmaier mit.

Jüngere Menschen packen mit an

Das Seniorennetzwerk Rangendingen „Gegenseitig helfen“, das im Sinne einer Nachbarschaftshilfe unkompliziert die Menschen im Alltag unterstützt, ist zuletzt noch in sehr dringenden Fällen tätig gewesen, um die Ansteckungsgefahr für alle mit dem Corona-Virus nicht zu erhöhen. Durch die neuen freiwilligen Unterstützer sind jetzt laut Johann Widmaier auch jüngere Menschen, vor allem durch die Sportler, dabei.

Auch in Bietenhausen wird geholfen

Die Bäcker und Lebensmittelgeschäfte in Rangendingen haben zu Corona-Zeiten noch geöffnet, ansonsten sind nun alle Läden geschlossen.

Auch im Rangendinger Teilort Bietenhausen hat das Team des Lädles den bestehenden Lieferservice von Lebensmitteln auf die Menschen ausgeweitet, die „sich nicht mehr trauen“, zu Corona-Zeiten einzukaufen (die HZ berichtete). Das Angebot richtet sich vor allem für die Einwohner aus Bietenhausen und Hirrlingen gedacht und ist unter der Telefonnummer 07478/910 30-86 erreichbar.

Wer möchte helfen oder braucht Unterstützung?


Kontakt Als Ansprechpartnerinnen für die Nachbarschaftshilfe in Rangendingen stehen den Interessierten zur Verfügung: Elisabeth Baur, Mobilfunk: 01590/187 5143 oder Brigitte Wild, Mobilfunk: 01590/124 6632 sowie per E-Mail an wild@rangendingen.de. Die Bürger werden gebeten, sich zu melden, wenn sie Hilfe benötigen, oder wenn sie bereit sind, Unterstützung zu geben und ebenfalls zu helfen.