Der Förderverein Klosterkirche St. Johannes Stetten und der Nabu Hechingen haben jetzt eine kleine Zwischenbilanz ihrer Zusammenarbeit gezogen. Der Nabu war zu Gast im Klostergarten mit dem Ziel, die bisherigen Naturprojekte des Fördervereins vorzustellen und zu prüfen, was noch unter ökologischen Gesichtspunkten zu verbessern wäre. Es wurden zahlreiche nachhaltigen Aktionen festgehalten: fünf Nistkästen für Mauersegler, die rege genutzt werden, fünf Nistkästen für Meisen, Klaiber und Rotschwänzchen, eine Gehäuse für Turmfalken auf dem Dachboden, Pflanzung dreier einheimischer Obstbäume, jeweils ein Pflanzbeet für die Kita Stetten und die Grundschule Stetten/Boll, ein Kräutergarten, ein insektenfreundliches, jahreszeitlich unterschiedlich blühendes Rondell, zwei Regenauffangbehälter zum Gießen, Blühwiese für Insekten und zwei Kompoststellen.

Ulli Knoll lobte für den Nabu die vielfältigen, naturnahen Aktionen, Projekte des Fördervereins und regte an, in der südwestlichen Ecke des Klostergartens einen Platz für Eidechsen und andere Kleintiere zu schaffen mit den „Zutaten“ Sand, Steinbrocken, Totholz und schützenden Brombeeren und Sommerflieder. Eine weitere gestalterische Idee betraf die Pflanzung einer zweiten Hainbuchhecke in Fortführung der östlichen Ruinenmauer.

Die vom Förderverein in Bau befindlichen Insektenhotels wurde von den Naturprofis in Verbindung mit den nahen Blühflächen und insbesondere aus naturpädagogischen Gründen in der Kooperation mit der Grundschule und der Kita für sehr gut befunden. Gute Tipps gab’s noch für den giftfreien Umgang mit dem im Klostergarten angekommenen Buchsbaumzünsler. Für alle Teilnehmer war der Ortstermin sehr erhellend und anregend.