Prima Vorstellung und  überzeugende Argumente – das ergibt einmütiges Ja im Gemeinderat, und das Gymnasium hat ein weiteres Plus auf seiner Seite. Angesichts der enormen musikalischen Aktivitäten, die zudem eine sehr lange Tradition haben, ist es nur logisch, dass das städtische Gymnasium das Fach Musik aufwerten und zum Hauptfach machen will. Im Gemeinderat stellten Schulleiterin Melanie Dreher und Cornelia Prauser, die Leiterin des Fachbereichs Musik, den Antrag an den Schulträger vor.

Ganz viel Extramusik

Sie verwiesen auf die seit Jahrzehnten vorhandene musikalische Ausprägung der Schule: „Wir könnten dem bereits sehr aktiven musikalischen Leben Rechnung tragen und dem Stellenwert der Musik an unserer Schule einen angemessenen Raum auf auf unterrichtlicher Ebene geben.“ Zudem gilt: Das Gymnasium, so wird im Antrag betont, verfügt über hervorragende räumliche Voraussetzungen. Gleiches gelte für die musikalische und mediale Ausstattung. Keinerlei Probleme genauso bei den personellen Ressourcen: Die sind laut Schule durch eine tatkräftige Fachschaft Musik völlig ausreichend. Also alles schon existent. Da kann der Schulträger frohen Herzens zustimmen.

Noch ein Wettbewerbsvorteil

Insbesondere auch dann, wenn das neue Hauptfach einen Wettbewerbsvorteil darstellt. Das Gymnasium will ein attraktives Zusatzangebot schaffen und auch Schülerinnen und Schüler halten, die „bisher gelegentlich an das Sozialwissenschaftliche Gymnasium und das Wirtschaftsgymnasium abwandern“.

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