Der Vorsitzende der Mönchsgrabenhexen Rangendingen, André Schneider, zieht ein positives Resümee des erlebten Jubiläumswochenendes. Anlässlich des 15-jährigen Bestehens luden die rot gekleideten Hexen zum Jubiläumsball und Festumzug ein (wir berichteten).

Der Vorsitzende ist mächtig stolz auf seine Mitstreiter. „Wir haben als kleine Gruppe ein so großes Event ausgerichtet“, sagt er gegenüber unserer Zeitung. 60 Mitglieder seien am Sonntag im Einsatz gewesen und von ihren Kräften her „am Rande“ gewesen.

Keinen wirklich ruhigen Dienst erlebte die Ortsgruppe des Roten Kreuzes. Christoph Schoder, der beim Festumzug mit der Einsatzleitung beauftragt war, von vier Einsätzen, bei denen ein Krankenwagen aus Hechingen oder Balingen hinzugezogen wurde. Schober würde sogar sagen, dass dies „einer der heftigeren Dienste“ „in den letzten sieben Jahren, in denen wir die Absicherung hier gemacht haben“, war. Dies galt zwar nicht für alle fünf Einsatzabschnitte, die das DRK hatte, aber diese Vorfälle konzentrierten sich auf zwei Bereiche: in der Haigerlocher Straße bei der Gaststätte Rose und in der Festhalle.

Die Verletzungen der Fasnetsfreunde reichten von einer Fraktur am Ellenbogen, einem Kreislaufkollaps, einer Knieverletzung sowie einem Verkehrsunfall mit einer Kopfplatzwunde. „Alle wurden entweder in das Krankenhaus nach Balingen oder Albstadt geschickt“, betont der DRKler. Das meiste sei auf Alkoholeinfluss zurückzuführen. Dann galt es, diverse Heftpflaster zu kleben. Und ein Teddybär wurde an ein Kleinkind verschenkt, das von einer Hexe umgerempelt wurde.

Insgesamt sei es ein „großes Kino“ gewesen, und „grandioses Wochenende“. „Freitag hat die Halle gebebt“, resümiert der Mönchsgrabenhexen-Vorsitzende André Schneider. Egal, ob die Band oder das Organisationskonzept an der Bar, es habe viele positive Rückmeldungen von den Gästen gegeben.

Die Besucherzahl war gerade beim Umzug ein Rekord (wir berichteten). Insgesamt haben am Jubiläumswochenende 9700 Hästräger und zahlende Gäste teilgenommen. Nahezu 80 närrische Vereinigungen liefen beim Umzug mit.

Nun entspannen die Mönchsgrabenhexen in den kommenden Wochen: „Wir werden uns erst einmal zurücklehnen“, sagt der Vorsitzende. Die Narren nehmen dann an den Veranstaltungen von anderen Zünften teil und genießen die Fasnet.