Rangendingen Mönchsgrabenhexen holen 3000 Hästräger her

Die Mönchsgabenhexen zeigten eine große Arbeitsmoral, als sie das Besenstellen, das am morgigen Sonntag in der Rangendinger Ortsmitte stattfindet, bei wahrlich winterlichen Verhältnissen vorbereiteten.
Die Mönchsgabenhexen zeigten eine große Arbeitsmoral, als sie das Besenstellen, das am morgigen Sonntag in der Rangendinger Ortsmitte stattfindet, bei wahrlich winterlichen Verhältnissen vorbereiteten. © Foto: Ralf Dieringer
Rangendingen / Ralf Dieringer 12.01.2019
Das alljährliche Baumstellen gibt den Auftakt zur Fasnet. Eine Woche später folgt das Jubiläumswochenende.

Feiert ein Verein sein Jubiläum, so heißt es meist: Anpacken! So auch dieses Jahr bei den Rangendinger Mönchsgrabenhexen. Das 15-jährige Bestehen steht bevor, das mit zwei großen Events gefeiert werden soll. Dazu noch das schon traditionelle Besenstellen in der Ortsmitte. Da kann einem bei solch einem Pensum, welches ein kleiner Verein bewältigen soll, schon Angst und Bange werden. Nicht aber bei André Schneider, Vorstand der roten Hexen.

„Am Samstag haben wir mit über 20 Helfern unseren Besen geholt und hergerichtet. Und das bei wahrlich winterlichen Verhältnissen. Das zeigt die große Arbeitsmoral und den Zusammenhalt bei uns“, findet Schneider lobende Wort für seine Mitglieder.

Mit ihrem alljährlichen Besenstellen in der Ortsmitte, läuten die Mönchsgrabenhexen am morgigen Sonntag ihre Fasnet ein. Die 13 Meter hohe Birke wird von den starken Männern in Rot gegen 16 Uhr in die Höhe gehievt. Vorab und auch danach gibt es einen Verkauf mit Schupfnudeln, Stockbrot, Roter Wurst und natürlich ausreichend Getränken. Die Hauburg-Band ist wieder mit von der Partie und untermalt das Prozedere musikalisch.

Im Jubiläumsjahr soll’s dann aber doch ein bisschen größer werden. Deshalb folgt am darauffolgenden Wochenende ein Jubiläumsball (Freitag, 18. Januar) und ein Jubiläumsumzug, (Sonntag, 20. Januar). Beim Ball werden die knapp 1000 eingeladenen Hästräger auf „eine besondere Art und Weise begrüßt“. Mehr verrät Vorsitzender Schneider noch nicht. Die Band „Mühle Express“ wird in der Festhalle für beste Stimmung sorgen. Darüber hinaus stehen Guggenmusik, Show- und Hexentänze auf dem Abendprogramm.

Beim großen Umzug am Sonntag, wird Rangendingen wieder zur Fasnetshochburg. 80 Zünfte mit mehr als 3000 Hästrägern werden in der Starzelgemeinde erwartet. Elf örtliche Vereine tragen, mit Verkaufsständen an der Umzugsstrecke, zu einem guten Gelingen bei. Danach wird in der Festhalle und im nebenan aufgebauten Barzelt ordentlich gefeiert. Schneider weiß um das herausfordernde Jahr seines Vereins, dennoch ist ihm ebenso bewusst, dass er sich auf seine knapp 60 aktiven Mitglieder sowie auf die rund 30 passiven Mitglieder, Gönner und Freunde verlassen kann. Nach dem großen Fest zum viertel Jahrhundert der Narrenzunft Jägi im vergangenen Jahr, erstrahlt die Gemeinde in den ersten Fasnetswochen rot, bevor die Jägis im Februar mit ihrem Nachtumzug wieder das Eventzepter in die grüne Hand nehmen.

Neue Gesichter sind jederzeit willkommen

Neue Mitstreiter sind bei den Mönchsgrabenhexen jederzeit willkommen. Aktuell gibt es keine Wartelisten bei der Mitgliedaufnahme. Die Kontaktaufnahme ist per E-Mail an andre.schneider@moenchsgrabenhexen-rangendingen.de oder annika.dieringer@moenchsgrabenhexen-rangendingen.de möglich.

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