Mit Kreuz 55,5 Meter hoch

SWP 29.08.2015

St. Jakobus Die katholische Kirche St. Jakobus ist ein bedeutender Sakralbau des frühen Klassizismus. Sie wurde nach Plänen von Pierre Michel d'Ixnard errichtet, unter Fürst Joseph Wilhelm von Hohenzollern-Hechingen erbaut und 1783 geweiht. Sie ist das Grabmal von Graf Eitelfriedrich von Zollern und dessen Gemahlin Magdalena von Brandenburg sowie von Fürstin Eugenie von Hohenzollern.

Turm Der imposante Turm (mit Kreuz 55,5 Meter hoch) überragt das Stadtbild. Auf seiner zweiten Reise in die Schweiz 1797 notierte Johann Wolfgang von Goethe in sein Tagebuch: "Sehr schöne Kirche."

Vorgeschichte Die erste Pfarrkirche Hechingens, die St. Luzen-Kirche, befand sich in der heutigen Unterstadt. Mit zunehmender Bedeutung, der im 13. Jahrhundert gegründeten mittelalterlichen heutigen Oberstadt, wurde dort ab 1472 eine Kirche erbaut, auf die mit der Weihe im Jahr 1488 die Pfarreirechte übertragen wurden. 1495 errichtete Graf Eitelfriedrich II. gemeinsam mit seinem Bruder Bischof Friedrich von Augsburg an der Kirche ein Kollegiatstift für zwölf Stiftsherren, das bis 1806 bestand. Seither führt die Kirche die Bezeichnung Stifts- und Pfarrkirche. Obwohl die Kirche mehrfach instand gesetzt wurde (1613 und 1732), wurde sie zunehmend baufällig. 1778 wurde die alte Kirche abgebrochen, 1780 mit dem Bau der neuen begonnen. (Quelle: Stadt Hechingen)