Hechingen Ministerbesuch zum offenen Denkmal

Stetten / Franz Buckenmaier 11.09.2018
Der Tag des offenen Denkmals hatte in Stetten bei Hechingen einen prominenten Besucher: Verkehrsminister Winfried Hermann.

Am Tag des offenen Denkmals gab es in Stetten zwei parallel verlaufende Veranstaltungen im Bereich des Klosterbezirks. Klosterkirche, Johanneskapelle, Klostergarten und Klosterkeller waren den ganzen Tag zur Besichtigung frei, wovon zahlreiche Besucher aus nah und fern Gebrauch machten. Außerdem fanden zwei Führungen von Joachim Stegmeier statt.

Daneben konnten zahlreiche Skulpturen und Zeichnungen des Bildhauers Manfred Welzel im Klostergarten und im Johannessaal besichtigt werden Die Ausstellung hatten der Förderverein Klosterkirche und die Familie Welzel organisiert. Zur Einführung sprach die Tochter des im Januar verstorbenen Künstlers, Cordula Welzel-Ciriello, die mit ihrem Ehemann Lino Ciriello ein Haus neben der Klosterkirche erworben hat. Der Johannessaal war voll besetzt, und zahlreichen Besuchern blieb nur noch ein Stehplatz. Der Harfenist Tobias Southcott spielte Stücke, die der Künstler besonders geliebt hatte.

Ortsvorsteher Hannes Reis, der auch Vorsitzender des Fördervereins Klosterkirche ist, erklärte, dass das Motto des Tages des offenen Denkmals „Entdecken, was verbindet“ treffend als Leitmotiv des behutsamen Kennenlernens der Käufer des ehemaligen Beichtvaterhauses gelten könne. Aus dem Entdeckungsprozess wurde die Idee einer Ausstellung der Werke des Vaters von Cordula Welzel-Ciriello geboren. Reis unterstrich, es sei eine große Ehre für Stetten,  eine Auswahl der Werke zeigen zu können.

Cordula Welzel-Ciriello erläuterte die Art und Weise, wie sich der Künstler ganz unterschiedlich gestalterisch und thematisch betätigt hat – je nachdem, was für ein Material er vor sich hatte. So sind in der Ausstellung Skulpturen aus Holz, Marmor und Bronze zu betrachten.

Der Tag das offenen Denkmals war für Stetten ein großer Erfolg, der durch den Besuch von Verkehrsminister Winfried Hermann gekrönt wurde. Hermann und seine Ehefrau besuchten eine Klosterführung und die Ausstellung. Der Minister wurde von Ortsvorsteher Hannes Reis herzlich begrüßt. Nach der Führung besichtigte der Politiker weitere, im Haus Ciriello aufbewahrte Werke, um einen Überblick über das gesamte Werk des Künstlers zu bekommen. Zum Abschied äußerte der Minister seine hohe Anerkennung darüber, wie in Stetten der Tag des offenen Denkmals gestaltet wurde. Hohes Lob gab es ebenso für den Klosterbereich und insbesondere dafür, dass der barocke Klostergarten wieder in seinen ursprünglichen Zustand gebracht wurde.

Der Familie Ciriello sicherte Hermann seine Unterstützung  zu für den Fall, dass weitere Ausstellungen geplant sind.

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