Zollernalbkreis Mascha erhält ein neues Leben

Der Tumor der kleinen Mascha aus Weißrussland ist in Tübingen erfolgreich operiert worden. Ihre Eltern hätten das Geld dafür nicht aufbringen können. Die Bulgarienhilfe und Kinder brauchen Frieden sind eingesprungen. Privatfoto
Der Tumor der kleinen Mascha aus Weißrussland ist in Tübingen erfolgreich operiert worden. Ihre Eltern hätten das Geld dafür nicht aufbringen können. Die Bulgarienhilfe und Kinder brauchen Frieden sind eingesprungen. Privatfoto
Zollernalbkreis / SWP 24.08.2012
Mascha erhielt mit vier Jahren die Diagnose Krebs. In Weißrussland gab man ihr eine Überlebenschance von 20 Prozent, in Deutschland von 70 bis 80 Prozent. In Tübingen wurde Mascha nun erfolgreich behandelt.

Am Tag der offenen Tür im Juli haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zollernalb Klinikums Kuchen gespendet. Der Erlös aus diesem Kuchenverkauf kam Mascha zugute, welche über die Bulgarienhilfe Albstadt und Kinder brauchen Frieden in Hechingen finanziell unterstützt wird. Bis zur Heimkehr des Mädchens sind noch etliche ambulante Besuche notwendig, die noch finanziert werden müssen. Daher kommt das Geld der Mitarbeiter des Zollernalb Klinikums genau richtig.

Mascha wohnte mit ihren Eltern und dem zwölfjährigem Bruder in der weißrussischen Stadt Borisov. Sie war ein kleines, aufgewecktes und lebensfröhliches Mädchen - bis die Ärzte ausgerechnet an ihrem vierten Geburtstag, die schreckliche Diagnose Krebs feststellten. Für die Operation und weitere ärztliche Behandlungen, die nur in Europa durchgeführt werden können, benötigte die junge Familie eine Summe von annähernd 170 000 Euro.

Die Mutter von Mascha arbeitete als Erzieherin in einem Kindergarten, der Vater ist Polizist. Für eine Familie mit einem monatlichen Einkommen von umgerechnet 250 Euro war es unmöglich, eine so große Summe für die Operation und die Behandlungen aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Seit Mitte des Jahres 2011 befindet sich Mascha mit ihrer Mutter in der Tübinger Uniklinik für Kinder- und Jugendmedizin. Dort wurde der Tumor erfolgreich entfernt. Für die vollständige Heilung war allerdings auch eine Stammzelltransplantation notwendig.

Mascha darf nun in ein paar Wochen nach Hause. Bis zur Heimkehr sind allerdings noch etliche ambulante Besuche notwendig, die noch finanziert werden müssen, und deshalb kommt das Geld der Mitarbeiter des Zollernalb Klinikums genau richtig. Beim Tag der offenen Tür haben die Mitarbeiter des Klinikums Kuchen gespendet. Der Erlös kam Mascha zugute, welche über die Bulgarienhilfe und Kinder Brauchen Frieden finanziell unterstützt wird.

In Minsk hatte Mascha eine Überlebenschance von 20 Prozent zugesprochen bekommen. In Deutschland waren es 70 bis 80 Proeznt. Und so wie es aussieht ist sie jetzt über den Berg. Ganz sicher ist dies aber erst in fünf Jahren.