Hechingen/Rangendingen / Melanie Steitz  Uhr
Ein Rangendinger wurde vor Gericht wegen seines Hanfanbaus und Butterflymessers zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Das Amtsgericht Hechingen hat einen Rangendinger am Donnerstagnachmittag wegen des unerlaubten Besitzes von Marihuana und einer Waffe zu einer Haftstrafe von elf Monaten verurteilt. Sie wird zur Bewährung auf drei Jahre festgesetzt.

Der Mann muss außerdem 2000 Euro in zehn monatlichen Raten an die Diakonische Suchtberatung Balingen überweisen. Sechs Termine bei der Drogenberatung sind ebenfalls festgesetzt, die der Verurteilte bis zum 30. März 2020 wahrgenommen haben muss. Des weiteren wird er im Laufe des ersten Bewährungsjahres vier Urinkontrollen durchlaufen, um zu beweisen, dass er auch weiterhin keine Drogen mehr nimmt.

Der Mann mittleren Alters baute zuhause eine Indoor-Hanf-Anlage für den Eigenbedarf an. Durch einen Tipp kam ihm die Polizei am 6. September 2018 auf die Schliche und durchsuchte sein Heim. Dabei wurden 928,5 Gramm Marihuana sowie ein gefundenes Butterflymesser sichergestellt. Ersteres hätte 2400 Konsumeinheiten beziehungsweise Joints ergeben.