Ferner heißt es darin, dass mit der App künftig Besuche in Restaurants oder öffentlichen Einrichtungen einfach dokumentiert werden können. Das Gesundheitsamt könne im Falle einer Infektion die Kontakte „digital und datenschutzkonform“ nachvollziehen.
Statt sich in Besucherlisten oder Kontaktformulare einzutragen, können Gäste mit der App künftig beim Veranstaltungs- oder Aufenthaltsort einen QR-Code einscannen. Diese Daten werden laut der Pressemitteilung nach spätestens vier Wochen gelöscht. Die Betreiber oder Veranstalter haben zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Daten.

Mehr Aufwand durch „Luca“

„Die Luca-App bietet damit die Möglichkeit, Kontaktpersonen schnell und umfassend zu ermitteln. Gleichzeitig werden die Nutzer transparent über die Abfrage von Daten informiert“, so Gesundheitsdezernentin Dr. Gabriele Wagner.
Gleichzeitig rechne sie jedoch mit einem größeren Arbeitsaufwand, da beispielsweise nach einem Besuch einer Veranstaltung mehr Personen als Kontaktpersonen kontaktiert werden müssten. Dennoch halte sie es für wichtig, dass sich möglichst viele Menschen anmelden. Nur so sei eine umfassende Kontaktpersonennachverfolgung möglich.

Gästeliste nur für Behörde einsehbar

Veranstalter, Betreiber und Einzelhändler können ab sofort ihre Lokalitäten registrieren und Kontaktinformationen der Gäste sicher speichern. Die Gästeliste kann laut Auskunft des Landratsamts nur durch das Gesundheitsamt entschlüsselt werden.
Zu Verwendung und Funktion der Luca-App finden Gäste und Betreiber weitere Informationen auf deren Homepage www.luca-app.de. Die Anwendung ist für die Betriebssysteme Android und iOS im jeweiligen AppStore verfügbar.