Region Liberale im Sonnenschein

Die Wandergruppe mit Andreas Glück (hinten).
Die Wandergruppe mit Andreas Glück (hinten).
Region / SWP 30.10.2014
Bei schönstem Herbstwetter wanderten die Liberalen mit ihrem Landtagsabgeordneten Andreas Glück über die Alb ins Ermstal. Auf seiner "Mit Glück auf Tour 2014" hatte der Arzt über 80 Begleiter.

In zweieinhalb Tagen mehr als 60 Kilometer zu Fuß über die Alb, mehrere Besuche bei regionalen Unternehmen, Gespräche mit acht Bürgermeistern und insgesamt über 80 Wanderer - die Bilanz der Wanderung "Mit Glück auf Tour" kann sich wahrlich sehen lassen. Bereits zum 15. Mal luden die Liberalen um den FDP-Landtagsabgeordneten zur Wanderung durch den Wahlkreis 61 ein.

Der Startschuss fiel in der Backstube von Bäcka Beck in Böhrigen. Bei einem spannenden Rundgang demonstrierte Heiner Beck der Wandergruppe die regionale Produktionsweise seiner Backwaren. Gestärkt nahmen die Teilnehmer den ersten Wanderabschnitt von Böhringen nach Grabenstetten in Angriff. Die Große Schrecke und der Schreckenfels zeigten sich in allen Farben des Herbstes von ihrer schönsten Seite.

Im Keltenmuseum in Grabenstetten ließen die Vorsitzende des Fördervereins Heidengraben, Lene Rose Gruner, und der langjährige ehrenamtliche Archäologe Günther Schwenkel die beeindruckten Teilnehmer in die keltische Vergangenheit der Region eintauchen. Danach wanderte die Gruppe weiter nach Hülben, wo der Tagesabschluss stattfand.

Am nächsten Morgen ging es von Hülben aus bei schönstem Wetter über das Hörnle Richtung Neuhausen. Nach einer Stärkung in der Metzgerei Kullen stand ein Besuch bei der Firma Reusch Fruchtsäfte auf dem Programm. Das Ehepaar Graser zeigte, wie bis zu zehn Tonnen Äpfel pro Stunde zu Apfelsaft verarbeitet werden können.

Weitere Höhepunkte der Wanderung waren die Besteigung des Florianbergs und der Besuch des Aboretums zwischen Metzingen und Grafenberg. Der Metzinger Revierförster und stellvertretende Bürgermeister Grafenbergs Thomas Vorwerk führte die Wanderer zu einem 100 Jahre alten Mammutbaum, der 1914 aus der Königssaat auf die Alb gebracht wurde. Mittlerweile ragt dieser stolz 43 Meter in die Höhe. Nicht ganz so weit, aber immerhin über 30 Jahre in die Vergangenheit zurück reicht die Planung der Ortsumfahrung B 313 bei Grafenberg. Ein kurzer Abschnitt der geplanten 2,7 Kilometer langen Umgehungsstraße wurde abgewandert. Wie jedes Jahr stieg die gemeinsame "Wanderparty" abends im Albquellbräuhaus in Trochtelfingen.

Sonntagmorgens führte die dritte Etappe entlang herrlicher Streuobstwiesen nach Pfullingen und weiter ins Naturfreundehaus Eningen. Danach stand der letzte Abschnitt der Wanderroute auf dem Programm. Am Stausee entlang ging es nach Glems.

Bereits für das nächste Jahr steht fest, dass die Wandertour wieder am Wochenende vor den Herbstferien in Richtung Zollernalb stattfinden wird.

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