Das Epizentrum des Erdbebens der Stärke 3,8 lag nördlich von Albstadt im Zollernalbkreis, wie der Erdbebendienst Südwest am Montag mitteilte. Die Erdstöße um 1.59 Uhr seien vermutlich im Umkreis von etwa 30 Kilometern zu spüren gewesen. Bewohner der betroffenen Region sprachen von einem lauten Rumpeln oder einem heftigen Stoß, der zu spüren war. „Alles hat gewackelt“, berichtet etwa Sandra Rieble auf Facebook. Jürgen Kauselmann ergänzt: „...dachte ein LKW ist ins Haus gefahren.“ Laut Polizei waren allerdings zunächst keine Schäden bekannt. 

Erst im Sommer hatte die Erde in der Bodenseeregion mehrmals gebebt. Das stärkste Erdbeben erreichte Ende Juli einen Wert von 3,7.

Albstadt

Der Erdbebenseite erdbebennews.de zufolge seien nach dem Beben am Montagmorgen weit über 100 Zeugenmeldungen eingegangen. Demnach sei das Erdbeben in der Nähe von Albstadt vor allem im Süden Baden-Württembergs zu spüren gewesen. In dem Text heißt es weiter, dass „das Schüttergebiet bis zum Bodensee und in einige Kantone der Schweiz“ gereicht habe. Auch Teile des Schwarzwalds sowie die Region um Stuttgart seien in geringer Intensität betroffen gewesen.

Erbeben im Zollernalbkreis auch in der Schweiz spürbar

Einer Nachrichtenseite aus Liechtenstein zufolge soll sich das Erdbeben in einer Tiefe von 6,6 Kilometern unter der Erdoberfläche ereignet haben. Die News-Seite bezieht sich auf eine Meldung des Schweizerischen Erdbebendienstes der ETH Zürich (SED). sei das Erdbeben im Zollernalbkreis auch in weiten Teilen der Schweiz zu spüren gewesen.

Bürger melden sich nach Erdbeben bei der Polizei in Tuttlingen

Nach dem Erdbeben am frühen Morgen haben sich auch viele Bürger bei der Polizei gemeldet. Das meldet die Dienststelle Tuttlingen auf ihrem Twitter-Kanal. Sie bittet weiterhin darum, etwaige Schäden der Polizei zu melden.

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