In diesem Artikel tragen wir wichtige Informationen zum Wahlkreis 63 (Balingen) für Sie zusammen.
  • Am Sonntag, 14.03., findet die Landtagswahl in BW 2021 statt.
  • Ergebnisse, Stimmen zum Wahlausgang aus dem Wahlkreis Balingen, sobald die Informationen vorliegen.
  • Nicole Hoffmeister-Kraut erhält für den Wahlkreis 63 einen Sitz im Landtag Baden-Württembergs.

Die aktuellen Hochrechnung für 20:17 Uhr für den Wahlkreis Balingen

Alle Angaben sind in Prozentzahlen:

Nicole Hoffmeister-Kraut holt das Mandat für die CDU

Gegen den Trend wählt der Wahlkreis 63 Balingen: Mit Ministerinnenbonus hat Nicole Hoffmeister-Kraut das Mandat für die CDU verteidigt.

AfD-Kandidat Hörner hat gute Chancen auf Zweitmandat

AfD-Kandidat Hans-Peter Hörner sagt zum Ergebnis: „Das Landesergebnis zeigt, dass die AfD nach wie vor die drittstärkste Kraft in Baden-Württemberg ist. Mein persönliches Abschneiden stimmt mich zufrieden, auch wenn ich mit etwas mehr gerechnet hätte. Trotzdem liegt es, Stand jetzt, 20.30 Uhr, wohl über dem Landesdurchschnitt. Ich glaube, es könnte noch mehr sein, wenn auch lokal der Wahlkampf gerechter gewesen wäre.“ So hätten die anderen Parteien in manchen Gemeinden früher plakatiert als erlaubt.
Wahlkreis 63 Grosselfingen Grosselfingen ist ganz klar schwarz

Grosselfingen

Die Grosselfinger, zugehörig zum Wahlkreis Balingen, hatten am Sonntag wohl nicht so recht Lust, zum Wählen zu gehen. Mit 57,7 Prozent lag die Wahlbeteiligung doch recht niedrig (wenn auch damit wieder auf dem Niveau von vor zehn Jahren).

Rangendingen

Cindy Holmberg holt für die Grünen das Direktmandat

Historisches Ergebnis im Landtags-Wahlkreis Hechingen-Münsingen: Mit Cindy Holmberg hat erstmals eine Grüne das Direktmandat erobert.
Landtagswahl Wahlkreis 61 Münsingen Cindy Holmberg siegt deutlich

Münsingen

Wissenswertes zur Landtagswahl

Sitzverteilung im Landtag

Bei der Landtagswahl haben die Wählerinnen und Wähler nur eine Stimme. Mit dieser Stimme votieren sie für die Kandidatin beziehungsweise den Kandidaten einer Partei in ihrem Wahlkreis. Die Stimme wird zudem gezählt, um die Verteilung der Landtagssitze auf alle Parteien zu ermitteln. Stimmen für Kandidaten kleinerer Parteien, die ihren Wahlkreis nicht gewinnen, gehen also nicht verloren.
Wenn eine Kandidatin oder ein Kandidat es schafft, im Wahlkreis die meisten Stimmen zu sammeln, ist sie bzw. er direkt gewählt – hat also ein Erstmandat (oder Direktmandat) errungen. Bei der Landtagswahl 2016 gelang dies 46 Kandidatinnen und Kandidaten der Grünen, 22 der CDU und zwei der AfD.
Die restlichen Mandate werden an die Kandidatinnen und Kandidaten vergeben, die innerhalb ihrer Partei und innerhalb der vier Regierungsbezirke Stuttgart, Karlsruhe, Tübingen und Freiburg prozentual die meisten Stimmen erhalten haben. Das sind die sogenannten Zweitmandate. 2016 haben die Grünen ein Zweitmandat erhalten, die CDU 20, die AfD 21, die SPD 19 und die FDP 12.

Die Abgeordneten des Landtags

Dem 16. Landtag von Baden-Württemberg, der am 13. März 2016 gewählt wurde, gehören 143 Abgeordnete an. Der neugewählte Landtag wird wohl im Mai 2021 das erste Mal zu seiner konstituierenden Sitzung zusammenkommen.
Für den Landtag gilt weiterhin die Unvereinbarkeitsregelung von Amt und Mandat: Das bedeutet, dass (Ober-)Bürgermeister/-innen und Landrät/-innen ihr Amt aufgeben oder ruhen lassen müssen, wenn sie dem Landtag von Baden-Württemberg angehören. Diese Regelung gilt auch für Beamte und Richter.
Die Abgeordneten haben eine Vielzahl von Aufgaben: Sie wählen die Ministerpräsidentin bzw. den Ministerpräsidenten, sie beschließen Gesetze, verabschieden den Landeshaushalt und kontrollieren die Regierung.