Hechingen/Zollernalbkreis Landkreis setzt auf Sonnenenergie

Eine der acht Solaranlagen auf dem Dach der Kaufmännischen Schule in Albstadt-Ebingen mit dem Schloßberg im Hintergrund.
Eine der acht Solaranlagen auf dem Dach der Kaufmännischen Schule in Albstadt-Ebingen mit dem Schloßberg im Hintergrund.
Hechingen/Zollernalbkreis / SWP 20.08.2012
Acht Photovoltaikanlagen gibt es auf kreiseigenen Dächern. Der Zollernalbkreis produziert so pro Jahr inzwischen mehr als 220 000 Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom aus erneuerbaren Energien.

Mit der Installation einer kleinen Photovoltaikanlage auf dem Dach des Berufsschulzentrums in Balingen, die im Jahr 2006 im Rahmen eines Schulprojekts erstellt wurde, hat der Zollernalbkreis den Startschuss für den Ausbau regenerativer Energien auf den Dächern kreiseigener Liegenschaften gegeben.

Inzwischen produzieren bereits acht Photovoltaikanlagen mit einer Modulfläche von 3016 Quadratmetern umweltfreundlichen Solarstrom auf kreiseigenen Dächern. Dieser bringt, neben einer nachhaltigen Entlastung unserer Umwelt durch die Reduzierung von Kohlendioxid-Emissionen, auch positive Effekte für den Kreishaushalt mit sich. Wie aktuelle Wirtschaftlichkeitsberechnungen zeigen, werden sich die Investitionskosten der Anlagen jeweils bereits in weniger als zehn Jahren amortisieren und somit rasch zu zusätzlichen Renditen für den Landkreis führen.

"Angesichts der aktuellen Preissteigerungen im Energiebereich wird die Installation weiterer Photovoltaikanlagen ebenso in Zukunft für den Zollernalbkreis interessant bleiben. Gerade bei öffentlichen Gebäuden gewinnt der Aspekt, selbst erzeugte Solarenergie zu nutzen, immer mehr an Bedeutung", so Landrat Günther-Martin Pauli. Ein konkretes Projekt wird im Zusammenhang mit dem zweiten Bauabschnitt des Kreiskrankenhauses in Balingen bereits geprüft.

Weiterhin fördert der Zollernalbkreis den Ausbau erneuerbarer Energien auch über die eigenen finanziellen Möglichkeiten hinaus. So konnte im rekultivierten Bereich der Kreismülldeponie Hechingen durch die kostenlose Bereitstellung von Flächen an Dritte zwischenzeitlich ein Solarpark mit einer jährlichen Stromerzeugung von nahezu 1,1 Millionen Kilowattstunden pro Jahr und einer Einsparung von 550 Tonnen Kohlendioxid entstehen. Eine weitere Anlage konnte mit der Verpachtung eines Teils des Dachs der Weiherschule realisiert werden.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel