Dieser Prozess vor dem Hechinger Amtsgericht hatte im April für überregionales Aufsehen gesorgt: Ein Hechinger Hundehalter wurde zu einer 600-Euro-Geldstrafe verurteilt, weil er Bürgermeister Philipp Hahn einen – angeblich mit Gartenerde gefüllten – Hundekotbeutel ins Rathaus geschickt hatte.

Richter: eine „Fäkalbeleidigung“

Was der Bürger als pointierte Kritik an einem seiner Meinung nach unberechtigten Bußgeldbescheid wegen Verstoßes gegen die Leinenpflicht verstanden wissen wollte, war für Amtsrichter Dr. Desmond Weyl eine klare „Fäkalbeleidigung“.

Der Hundehalter akzeptierte das Urteil allerdings nicht, weswegen nun vor dem Hechinger Landgericht die Berufung verhandelt wird. Termin ist der Mittwoch, 13. November, um 13.30 Uhr im Saal 168 des Landgerichtsgebäudes.

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