Nachbarn bemerkten am Dienstag gegen 13.30 Uhr eine starke Rauchentwicklung aus dem hinteren Trakt eines Gasthauses in der Alten Kirchstraße in der Ortsmitte von Owingen. Sie alarmierten einen Nachbarn, der Feuerwehrmann ist.
Der Betreiber der Gaststätte hatte dort gegen 13.25 Uhr seine Fritteuse gereinigt. Beim Erwärmen und Wiederbefüllen der Fritteuse geriet das Fett in Brand.

Wirt setzt Feuerlöschpulver ein

Wie sich schnell zeigte, hatte in der Küche der Gaststätte eine Fritteuse Feuer gefangen. Der Gastwirt hatte zur Brandbekämpfung glücklicherweise einen Feuerlöscher eingesetzt. Ein Löschversuch mit Wasser hätte zu einer gefährlichen Fettexplosion führen können.

Feuerwehr trotzdem noch gefordert

Die Feuerwehrleute waren trotzdem noch gefordert. Sie überprüften, ob sich nach dem Löschversuch des Besitzers noch Brandherde im Abzug der Fritteuse befinden.
Mithilfe einer Wärmebildkamera stellten sie dann aber fest, dass keine Glutnester mehr vorhanden waren. Außerdem mussten sie noch die verrauchten Räume belüften.

Leichte Rauchgasvergiftung?

Die Feuerwehren Haigerloch und Owingen rückten mit 25 Einsatzkräften an. Auch das DRK und die Polizei waren mit drei Rettungskräften und zwei Polizisten vor Ort. Abgesehen von den Verschmutzungen durch das Löschmittel dürfte derzeitigen Erkenntnissen zufolge kein Sachschaden entstanden sein.
Der Gastwirt wurde vorsorglich vom Rettungsdienst zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung.
Einsatzleiter war Gesamtstadtkommendant Robert Wenz. Die Polizei ermittelt nun.