Zollernalbkreis Kohlendioxid wird gleich tonnenweise eingespart

Die Technische Dienststelle des Landkreises im früheren Hechinger Krankenhaus trägt mit ihrer Runderneuerung ebenfalls kräftig zum Kohlendioxid-Sparen bei.
Die Technische Dienststelle des Landkreises im früheren Hechinger Krankenhaus trägt mit ihrer Runderneuerung ebenfalls kräftig zum Kohlendioxid-Sparen bei.
Zollernalbkreis / SWP 23.08.2012
Seit 2008 hat der Landkreis Zollernalb seine jährlichen Kohlendioxid-Emissionen um knapp 670 Tonnen verringert.

Energetische Sanierungen, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie eine Sensibilisierung im Nutzerverhalten haben zu diesem Erfolg beigetragen. Das hat der Landkreis jetzt in einer neuerlichen Bilanz unterstrichen. Allein durch zahlreiche energetische Gebäudesanierungsmaßnahmen spart der Landkreis jährlich mehr als 530 Tonnen Kohlendioxid ein. Auch Wärmedämmung, effiziente Fensterelemente und modernste Beleuchtungsanlagen tragen zu einer erheblichen Reduzierung des Energieverbrauchs und somit zu einer Verminderung der Kohlendioxid-Emissionen bei. Durch die Optimierung der Gebäudetechnik und die kontinuierliche Sensibilisierung der Nutzer konnten weitere Energie- und Emissionseinsparungen erreicht werden.

Einen weiteren wichtigen Beitrag zu einer dauerhaften Emissionsreduzierung leistet vor allem der Ausbau erneuerbarer Energien. Hier hat sich beim Landkreis ebenfalls viel getan. Acht Photovoltaikanlagen produzieren inzwischen auf den Dächern kreiseigener Gebäude pro Jahr bis zu 220 000 Kilowattstunden Strom aus Sonnenenergie und sparen so über 130 Tonnen Kohlendioxid. "Insgesamt kann der Landkreis heute fast ein Viertel seiner jährlichen Kohlendioxid-Emissionen durch eigene Energiegewinnungsprojekte ausgleichen", hat Landrat Günther-Martin Pauli betont. "Unser Ziel ist es, diese Quote im laufenden Jahr auf 40 Prozent zu erhöhen", so Pauli weiter. Ein wichtiger Baustein, um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, ist seit Jahresanfang die Versorgung aller Kreisliegenschaften zu 100 Prozent mit umweltfreundlichem Strom aus Wasserkraft.

Besonders erfreulich für den Landkreis ist, dass er gleichzeitig finanziell profitiert: Durch Energieeinsparungen, Einspeisevergütungen und günstige Vertragsabschlüsse lassen sich im Bereich der Energieversorgung trotz gleichzeitig steigender Preise ungefähr fünf Prozent der Kosten einsparen.

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