Musical Kinder und Jugendliche zeigen in Stein Musical „Future Stars“

Szenen von heute: Katharina (links) möchte nicht mit ihrer Freundin auf eine Party.
Szenen von heute: Katharina (links) möchte nicht mit ihrer Freundin auf eine Party. © Foto: Dietmar Wieder
Hechingen / Dietmar Wieder 08.11.2016

Die Geschichte des Kinder-Musicals „Future Stars“ ist so alt, wie die Menschheit. Mut, Vertrauen, die Nähe zu Gott und der Glaube versetzt bekanntermaßen Berge. Seit vergangenen Mittwoch sind 34 Kinder und Jugendliche auf Einladung der katholischen Bewegung Kisi und der Kirchengemeinde St. Luzius dabei, ein mitreißendes Musical einzustudieren. Ein Musical über Mut und Vertrauen.

Am Sonntag war Aufführung in der Auchterthalle in Stein, vor voll besetztem Haus. Alle, Kinder und Betreuer, fieberten dem Startschuss entgegen. Und alles klappte wie am Schnürchen.

Katharina, die 13-jährige Hauptfigur des Musicals, fehlt es an Mut und Vertrauen. Ihr Vater hat die Familie verlassen, ihr Bruder lebt in seiner eigenen Welt, und die Mutter stürzt sich in die Arbeit. Katharina ist mehr oder weniger auf sich allein gestellt. Um wieder etwas mehr Freude in Katharinas Leben zu bringen, überredet ihre Freundin Stefanie sie, mit auf eine Party zu kommen. Doch das ist so gar nicht nach Katharinas Geschmack. Die geht viel lieber in ihr Kaffeehaus auf eine heiße Schokolade.

Katharinas größte Leidenschaft ist das Singen. Was bietet sich besser an als die Casting-Show „Future Stars“. Casting-Shows haben Hochkonjunktur. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass auf Fernsehkanälen nicht ein neuer Superstar gesucht wird – vom Model bis zur Plattendiva. Gelungene Karrieren gibt es tatsächlich viele, und welches Mädchen kommt deshalb nicht ins Träumen, wenn es um die Zukunft im Rampenlicht geht. Doch Katharina fehlt der Mut für die Casting-Show. Sie braucht Freunde, die fest zu ihr stehen, und sie braucht Gott, der ihr Mut und Vertrauen schenkt.

Unmögliches wird wahr

Doch dann wird das Unmögliche wahr. Katharina darf an einem Singwettbewerb für junge Nachwuchskünstler teilnehmen. In der Geschichte kam es zwar nicht zu einem Happy-End in Siegerpose, doch es ging tröstlich aus, denn die Protagonistin erkannte in dem selbst geschriebenen Lied „No one ever“, dass auf Gottesliebe Verlass ist: „Es gibt eine neue Hoffnung in meinem Leben. Gott allein füllt mich mit Freude.“

Mit Spielfreude waren alle Akteure dabei, und das zeigte, wie viel Spaß die Kinder und Jugendlichen am Singen haben, wenn das ganze mit einer Handlung verbunden ist.

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