Rangendingen Junge Zirkusakteure jonglieren mit Tüchern

Die Kinder konnten während des Familiennachmittags mit dem Liedermacher Hans Spielmann singen.
Die Kinder konnten während des Familiennachmittags mit dem Liedermacher Hans Spielmann singen. © Foto: Karin Iova
Rangendingen / KARION IOVA 18.04.2016
Ein buntes Programm für die ganze Familie bot das Rangendinger Team Sternschnuppe am Samstagnachmittag zum ersten Mal an.

Ein reges Treiben und fröhliches Kindergewusel erfüllte das Rangendinger Gemeindehaus auf allen Etagen. Das engagierte 15-köpfige Gespann aus ehrenamtlichen Helferinnen organisiert als "Team Sternschnuppe" seit rund zehn Jahren einmal im Frühjahr und einmal im Herbst die erfolgreiche Kleiderbörse in der Schulturnhalle.

Nun wollten sie mal etwas ganz Neues ausprobieren und organisierten am Samstag als Pilotprojekt einen Familiennachmittag mit viel Spiel- und Erlebnismöglichkeiten für die Kleinen. Geboten wurde einiges: von Marionettentheater über Singen mit dem Liedermacher Hans Spielmann bis hin zu Kinderschminken und Zirkusakrobatik. Die jungen Zirkusakteure wurden dabei beim Jonglieren mit Tüchern und dem Diabolo sowie beim mutigen Balancieren auf einem Ball von den Expertinnen vom Balinger Mädchenzirkus Zuckerguss unterstützt. Süßes gab es natürlich auch: Mit Waffeln und frischem Popcorn war für jede Naschkatze etwas dabei.

"Wir wollten für die Familien mit Kindern auch mal ein Unterhaltungsprogramm anbieten", erklärt Bea Schmid den Gedanken hinter dem Familiennachmittag. Das Team Sternschnuppe unterstützt seit vielen Jahren Familien mit Kindern durch die Kleiderbörsen. Diese funktionieren in der Regel so, dass aus der Bevölkerung Kinderbekleidung und Spielwaren gestellt werden, die dann von den Helferinnen am Börsentag verkauft werden. Die nicht verkaufte Ware wird wieder abgeholt. 15 Prozent aus dem Erlös des Verkaufs geht in die Kasse der "Sternschnuppen". Dieses Geld wird schließlich für die Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit oder für die gezielte Hilfe für Familien, die durch Schicksalsschläge in Not geraten sind, verwendet. "Wenn wir von Familien erfahren, in denen ein Elternteil schwer erkrankt ist oder die schlimme Schicksalsschläge, wie zum Beispiel einen Hausbrand erlitten haben, dann helfen wir ihnen mit Geldspenden aus", erklärt Bea Schmid. Das Team ist ein loser Zusammenschluss von ehrenamtlichen Helfern, die mit ihren Aktionen einen gemeinnützigen Zweck verfolgen.