Hechingen Jakobspilger wollen hoch hinaus

Die Führungsriege der Hohenzollerischen Jakobusgesellschaft (von links): Hannes Reis, Ulrich Schöll, Karin Flamm, Brigitte Ermanntraut und Horst Bendix.
Die Führungsriege der Hohenzollerischen Jakobusgesellschaft (von links): Hannes Reis, Ulrich Schöll, Karin Flamm, Brigitte Ermanntraut und Horst Bendix. © Foto: privat
Hechingen / SWP 19.01.2018
Die Hohenzollerische Jakobusgesellschaft wird immer bekannter. Früchte trägt die Zusammenarbeit mit der VHS Burladingen.

Im zwölften Jahr ihres Bestehens sieht sich die Hohenzollerische Jakobusgesellschaft auf einem beständigen Höhenflug. Das wurde am Mittwochabend bei der Jahreshauptversammlung in der „Grünen Au“ in Bad Sebastiansweiler deutlich.

Ein Höhepunkt des neuen Jahres (und zwar im Wortsinne) soll der Besuch des ThyssenKrupp-Testturms auf dem Berner Feld in Rottweil sein. Er trägt die höchste Aussichtsplattform Deutschlands mit 232 Metern.

Die Kooperation mit der Volkshochschule Burladingen, so hieß es, habe sich gut eingespielt und beschere der Gesellschaft Ansehen und Respekt. Auch dieses Jahr steht in dieser Zusammenarbeit das Pilgern wieder im Vordergrund mit zwei Doppeletappen auf dem Kinzigtäler Jakobsweg im April und im Juli. Für die erste Etappe am 21./22. April von Schenkenzell bis Wolfach haben sich schon 30 Pilger bei Rechnungsführerin Karin Flamm angemeldet. Anmeldeschluss ist der 23. Februar.

Am Samstag/Sonntag, 21./22. Juli, geht es mit der Doppeletappe von Wolfach über Haslach nach Gengenbach weiter, ebenfalls mit Übernachtung. Hier endet die Anmeldefrist am 25. Mai, wie Pilgerbeauftragter Ulrich Schöll sagte, der sämtliche Etappen bis ins Detail geplant hat.

Zwei Lesungen stehen ebenfalls auf dem Jahresprogramm: „Soweit mein Herz mich trägt“ lautet am Freitag, 16. März, das Motto der Autorin Grit Ott im Johannessaal in Stetten/Hechingen. Herbert Noack referiert am Freitag, 19. Oktober, im Katholischen Gemeindehaus Hechingen unter dem Titel „Albtraum Jakobsweg – Mord auf der Via Podiensis“. Dabei kooperieren die Jakobspilger mit der Kolpingfamilie Hechingen.

Das Sternpilgern aus Anlass des Jubiläums 100 Jahre Caritas findet am 22. September statt. Am Totensonntag wird die Stauffenberg-Gedenkstätte in Lautlingen besucht, und auch dieses Jahr endet mit dem Silvesterkonzert am 31. Dezember in Jungingen, für das die Sängerinnen Irina Gulde und Isabelle Bläubaum sowie der Pianist Clemens Müller bereits ihre Zusage signalisiert haben.

Wirtschaftlich sieht es bei der Hohenzollerischen Jakobusgesellschaft ebenfalls gut aus, berichtete Karin Flamm. Es konnten wieder zehn neue Mitglieder verzeichnet werden, und der Zustrom an Mitgliedern hält weiter an. Die Kassenprüfer Klaus Riester und Werner Bendix brachten Karin Flamms einstimmige Entlastung auf den Weg.

Unter der Leitung von Leopold Schwenk aus Rangendingen ergaben die Teilneuwahlen auf zwei Jahre folgendes Bild: Stellvertretender Vorsitzender Hannes Reis (Stetten/Hechingen), Rechnungsführerin Karin Flamm (Bempflingen), Pilgerbeauftragter Ulrich Schöll (Mössingen). Für ein Jahr wurden Beirat Hans Kneissler (Waldachtal) sowie die Kassenprüfer Klaus Riester (Hechingen) und Werner Bendix (Boll) gewählt.

Der Vorsitzende Horst Bendix aus Jungingen sowie die Beisitzerin Brigitte Ermantraut aus Boll sind noch für ein Jahr im Amt. Zum Schluss dankte Hannes Reis dem Vorsitzenden für seinen unermüdlichen Einsatz um die Jakobusgesellschaft und überreichte ihm eine Flasche Rioja aus Galizien.

16

-tausend Besucher haben schon die Homepage der Hohenzollerischen Jakobusgesellschaft im Internet gesehen – auch ein Indiz für die Bekanntheit der Pilger.

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