Initiative Jahrgang bringt Rangendingen in Weihnachtsstimmung

Zu frisch gebackenen Waffeln und heißem Glühwein laden Christine Parisi, Natalie Huber und Bettina Kalbacher (v. l.) zusammen mit ihrem Weihnachtsreff-Team vom Jahrgang 1982 am Sonntag, 18. Dezember, ab 14.30 Uhr in die Rangendinger Ortsmitte ein.
Zu frisch gebackenen Waffeln und heißem Glühwein laden Christine Parisi, Natalie Huber und Bettina Kalbacher (v. l.) zusammen mit ihrem Weihnachtsreff-Team vom Jahrgang 1982 am Sonntag, 18. Dezember, ab 14.30 Uhr in die Rangendinger Ortsmitte ein. © Foto: Klaus Stifel
Rangendingen / Andrea Spatzal 15.12.2016

Man nehme: eine gute Idee, etwa zwei Dutzend entschlossene Mitstreiter, eine Prise Organisationstalent, reichlich Waffelteig und Glühwein. So einfach lässt sich ein Event „backen“, das unkomplizierter und populärer nicht sein könnte. So ist der „Rangendinger Weihnachtstreff“ entstanden, so funktioniert er seit neun Jahren bestens.

Die Weihnachtstreff-Bäcker gehören allesamt dem Jahrgang 1982 an und sind ein eingespieltes Team. Der Sonntag kann kommen, die Besucher, die von Jahr zu Jahr mehr werden, können das auch. Die Jahrgänger werden wieder alles perfekt vorbereitet haben, wenn der „9. Rangendinger Weihnachtstreff mit Platzkonzert“ um 14.30 Uhr in der Ortsmitte eröffnet wird.

„Wir Mädels sind für den Waffelteig zuständig, die Jungs für den Aufbau“, erklärt Natalie Huber die Arbeitsteilung. „Jeder kennt seine Aufgabe, wir nehmen immer den kurzen Weg.“ Die 1982er dürfen jedes Jahr auch auf die Unterstützung der Rangendinger Vereine bauen. Ob es die Beleuchtung der DLRG-Ortsgruppe oder der Grill der Narrenzunft Jägi ist, alle helfen mit, dass der beliebte Weihnachtstreff erfolgreich wird.

Mit dabei bei den Weihnachtstreffs sind jetzt schon seit einigen Jahren der Verein Abra mit dem Vorsitzenden Berthold Hirt und die Jugendkapelle Rangendingen-Bietenhausen-Höfendorf unter dem Vorsitz von Uta Schoder. Davon haben wir natürlich profitiert“, sagt Natalie Huber.Den Hilfsprojekten von Abra fließt auch der Löwenanteil der Einnahmen zu. Denn das war von Anfang an die Idee hinter dem Weihnachtstreff des Jahrgangs 1982: Ganz ohne Gewinnstreben etwas für die Rangendinger Dorfgemeinschaft auf die Beine zu stellen und mit den Erlösen soziale Projekte zu unterstützen.

Die Jugendkapelle ist zu einem festen Bestandteil des Weihnachtstreffs geworden, bereichert den Treff nicht nur mit ihrer Musik, sondern bewirtet auch einen eigenen Stand, um sich ein bisschen Geld zu verdienen – „für ihre eigenen tollen Projekte“, wie Natalie Huber sagt. Der Verein Abra ist ebenfalls mit seinem Stand dabei, an dem traditionell vor allem Selbstgestricktes angeboten wird.

Der Rangendinger Weihnachtstreff hat eigentlich ganz klein angefangen, damals  noch in der „Moschee“, wie die Rangendinger das Buswartehäuschen in der Ortsmitte nannten. Das ist inzwischen abgerissen. „Jetzt feiern wir unter freiem Himmel.“ Das ist auch gut so, denn die „Moschee“ würde längst nicht mehr alle Besucher fassen. „Wir wollten eigentlich gar nicht größer werden“, betont Natalie Huber. Aber so ist es halt gekommen. Noch eine Nummer größer dürfte der 10. Weihnachtstreff in einem Jahr werden. Die Jubiläumsauflage haben die Jahrgänger schon fest im Griff. „Die Planung steht“, sagen die Organisatoren „aber mehr wird nicht verraten“. Die Rangendinger dürfen gespannt sein, denn die Weihnachtstreff-Macher sind auf jeden Fall für eine Überraschung gut. Zum „harten Kern“ gehören, neben Natalie Huber, Stefan Moor, Thomas Moor, Stefan Wiest, Sarah Noll, Christine Parisi, Bettina Kalbacher, Björn Klink, Jürgen Dieringer, Markus Dehner, Nicole Birkle, Robert lohmüller, Stephanie Beuter, Thorsten Heckoff, Sylvia Huck, Frank Haug und Daniel Bertoli.

Schlag 14.30 Uhr werden sie am kommenden Sonntag, 18. Dezember, in der Rangendinger Ortsmitte parat stehen. „Schlagartig“ wird sich der Platz dann wieder mit Menschen füllen. Waffeln, Glühwein und Co. – alles zu konstant günstigen Preisen – werden wieder heiß begehrt sein. „Bis jetzt waren wir noch jedes Jahr ausverkauft.“