Tübingen/Rottenburg Ja zur B28: Keine Verzögerung durch Umplanung

SWP 27.02.2015

Der Bundestagsabgeordnete Chris Kühn und der Landtagsabgeordnete Daniel Lede Abal weisen die Kritik an ihrer Forderung nach Umplanung der Trasse bei Kiebingen zurück: "Die B28 neu zwischen Tübingen und Rottenburg gehört zu den Straßenbauprojekten, für die das Landesverkehrsministerium beim Bund auf Baufreigabe drängt. Der Ausbau der B28 neu kommt und wird von uns unterstützt", sind sich die Abgeordneten einig.

Die vorgesehene Trasse im Bereich Kiebingen bleibt aber nach wie vor unverändert problematisch. Daher drängen die beiden grünen Politiker: "Die Korrektur ist aus unserer Sicht notwendig. Eine Umplanung ist zeitlich noch immer möglich, auch wegen des Baufortschritts von Ost nach West, so dass keine Verzögerung beim Bau eintreten würde."

Nach Auskunft des Regierungspräsidiums Tübingen sei auch keine neue Planfeststellung nötig, die in der Tat zu erheblichen zeitlichen Verzögerungen führen würde. Die bisherige Planung im Bereich des Kiebinger Festplatzes halten die beiden Grünen-Politiker für überholt und riskant.

Die als Alternative vorgesehene Absenkung der Strecke auf Höhe Kiebingens lasse sich hingegen durch eine Umplanung und einen überschaubaren Mehraufwand erreichen und würde die Situation ganz erheblich verbessern, ohne dass Mehrkosten entstehen würden, sagen sie.