Wichtiges Thema in der Sitzung des Ortschaftsrates Owingen am Montagabend war das Jugendhaus. Die Sitzung stand unter der Leitung des stellvertretenden Ortsvorstehers Manuel Schmoll, da Ortsvorsteher Karl-Heinz Binder erkrankt war.

Ortschaftsrätin Gertrud Teller gab eingangs einen Überblick über die kürzlich im Sportheim veranstaltete Jugendversammlung (wir berichteten). Dabei könnten sich die Jugendlichen einen neuen Standort sowohl im Pfarrgarten wie auch bei der Eyachtalhalle vorstellen. Wie Ortschaftsrat Hans Volm erklärte, würde der Pfarrgarten gegen Erbpacht übergeben, was durchaus sinnvoll sei, aber auch einen langen Weg über die kirchlichen Stellen darstelle. Das Grundstück bei der Halle gehöre jedoch der Stadt.

„Eine Lösung wie ein Sechser im Lotto“

Hans Volm berichtete von einer Besichtigung der Apotheken-Container vor dem ehemaligen Krankenhaus in Hechingen zusammen mit Ortsvorsteher Karl-Heinz Binder und dem städtischen Bautechniker Bernd Wannenmacher. Die Container hätten eine Gesamtfläche von 140 Quadratmetern, seien 2,50 bis drei Meter hoch, mit Licht, Elektroheizung, Toiletten und Klimaanlage ausgestattet und darüber hinaus in einem sehr guten Zustand. Die Lösung wäre wie „ein Sechser im Lotto“ und gehe „über ein Provisorium hinaus“, so Volm. Der Container soll laut Besitzer im Frühjahr verkauft werden und könnte so, wie er ist, aufgeladen  und in Owingen neben der Eyachtalhalle aufgestellt werden, möglichst wie in Hechingen auf Betonstelzen wegen der Hochwassergefahr. Um Heizkosten einzusparen, könnte eine Photovoltaikanlage auf dem Containerdach installiert werden. Zur Finanzierung schlägt Hans Volm eine Bürgerinitiative vor.

Stadt und Gemeinderat müssen noch zustimmen

„Was wir jetzt noch brauchen ist die Zustimmung der Stadtverwaltung und des Gemeinderats“, stellte Volm abschließend fest. So sah es auch der Ortschaftsrat. Rainer Volm stellte fest, dass die Stadt die notwendige Baugenehmigung schnell bearbeiten sollte.

Das nächste Owinger Dorffest im Juli 2020 soll unter dem Thema „Jugendhaus“ stehen. Aus Sicht des Ortschaftsrates wäre es „ein tolles Zeichen“, wenn bis dahin das Jugendhaus bereits bei der Eyachtalhalle stehen würde und eventuell sogar schon bezogen wäre.

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