Die östliche Häuserzeile am Hechinger Obertorplatz vom ehemaligen HZ-Gebäude bis zur Volksbank gehört schon EJL – und von den angekündigten Abriss- und Neubauvorhaben ist noch nichts in Sicht. Jetzt greift die Immobilienfirma dem Vernehmen nach auch noch nach dem Hotel-Café „Klaiber“.

Gut anderthalb Millionen Euro im Gespräch

Ein möglicher Verkauf des Gebäudes für einen kolportierten Betrag von gut anderthalb Millionen Euro war Thema in der jüngsten nicht öffentlichen Sitzung des Hechinger Gemeinderates. Denn: Sollten sich die beiden privaten Parteien einig werden, hätte die Stadt die Chance, von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch zu machen (müsste aber nicht zwingend den aufgerufenen Preis übernehmen). Genau für solche Fälle sind in den vergangenen Wochen einschlägige Satzungen verabschiedet worden.

Weil keiner der Beteiligten den Stand der Verhandlungen kommentieren will, bleibt abzuwarten, wie die Sache ausgeht. Verbürgt ist indes, dass im Gemeinderat die Neigung gering ist, der Firma EJL noch ein weiteres Filetstück der Oberstadt zu überlassen.

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