Rangendingen Im soliden Münchener Mittelfeld

Rangendingen / Ralf Dieringer 01.09.2018

Alle Achtung: Seit 2013 qualifizierten sich jährlich Rangendinger Nachwuchsschützen für die Deutsche Meisterschaft. Mit guten Trainingseindrücken, tollen Ergebnissen bei den Württembergischen Meisterschaften und jeder Menge Fan-Unterstützung aus dem eigenen Lager  reisten Anne Kohler und Kai Steinhilber am vergangen Wochenende zu den Deutschen Meisterschaften nach München.

 Für die beiden Sportschützen des Schützenvereins Rangendingen war dies die Ernte und der verdiente Lohn einer erfolgreichen Saison. Schon in der Kleinkaliber-Runde überzeugten beide Schützen mit starken Ergebnissen und bildeten zusammen mit Sofia Dieringer, Dietmar Schmid und Ralf Dieringer den Kern der 1. Mannschaft. Für Sofia Dieringer, die leistungstechnisch auf einem ebenbürtigen Level wie Steinhilber und Kohler anzusiedeln ist, reichte es dieses Jahr aufgrund winzige Nuancen nicht, sich für die Bundeswettkämpfe zu qualifizieren.

 Den Auftakt in der Disziplin Dreistellungswettkampf 3x20 Schuss  am Sonntagvormittag konnte Anne Kohler mit 537 von 600 Ringen erfolgreich gestalten und den 71. Platz in ihrer Altersklasse erreichen. Dabei zeigte sie sich jedoch mit ihrem abschließend geschossenen Stehendanschlag nicht ganz zufrieden. „Bereits die Probeschüsse fanden nicht das gewünschte Ziel, und auch die ersten zehn Schüsse waren nicht dort, wo ich sie auf der Scheibe gerne gesehen hätte“, zeigte sich die Rangendingerin trotz des guten Ergebnisses selbstkritisch.

Auch am zweiten Wettkampftag konnte Anne Kohler in der Disziplin 60 Schuss liegend in die Nähe ihrer persönlichen Bestleistung gelangen und mit 578 Ringen den 41. Rang belegen, was ein solider Mittelfeldplatz bedeutete.

 Am Dienstagvormittag war es dann für Kai Steinhilber soweit. Ebenfalls im Dreistellungswettkampf 3x20 Schuss belegte er mit 526 Ringen den 43. Rang. Dabei war für Steinhilber bereits vor dem Wettkampf klar, dass mit der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft das Primärziel erreicht war. In München folgte lediglich die Kür. Wie bei Anne Kohler verlief auch bei ihm eine Disziplin nicht ganz nach seinen Wünschen. Das Schussbild des zu Beginn anstehenden Kniendanschlags hatte sich etwas links der „10“ eingependelt, und so fehlten Kai Steinhilber abschließend ein paar Ringe zu seinem Leistungsmaximum.

Am Ende bilanzierte jedoch sowohl er als auch Anne Kohler eine erfolgreiche Deutsche Meisterschaft in München. Die beiden Trainer des Schützenvereins Rangendingen, Dietmar Schmid und Ralf Dieringer, konnten nach der erreichten Qualifikation sowieso nichts mehr enttäuschen in der bayerischen Landeshauptstadt. Diese erfreuten sich daran, dass nun seit dem Jahr 2013 immer mindestens eine Schützin oder ein Schütze aus dem vereinseigenen Nachwuchs den Sprung zur „Deutschen“ schaffte.

Ein toller Erfolg für Christian Lindner

Nur ganz knapp vorbei Der für den Schützenverein Höfendorf startende Christian Lindner war ebenfalls auf der Münchner Olympiaanlage am Start. Mit 608,5 Ringen erreichte er als bester württembergischer Teilnehmer, in der Disziplin Luftgewehr, einen starken 20. Platz. In der sechsten und damit letzten Zehnerserie kamen Christian Lindner etwas die Konzentration und das nötige Schussglück abhanden. Ansonsten wäre ein Platz unter den besten Acht und die damit verbundene Finalteilnahme durchaus möglich gewesen. Dennoch auch für ihn ein hervorragendes Ergebnis und toller Erfolg.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel