Weilheim / Dietmar Wieder Vorsitzender des neuen Vereins in Weilheim ist Josef Wolf, seine Stellvertreterin Ingrid Riester.

Die Vereinslandschaft in Weilheim ist um ein Mitglied reicher: Am Freitag wurde der Förderverein für die Urbanskapelle aus der Taufe gehoben. Die unter Denkmalschutz stehende Kapelle ist marode, das Mauerwerk ist feucht und sollte dringend saniert werden. So ein richtiger Blickfang ist das Gebäude wahrlich nicht mehr.

Doch all die notwendigen baulichen Maßnahmen zum Erhalt der Kapelle kosten jede Menge Geld. Seit Jahren kursiert in Weilheim der Vorschlag, einen Förderverein zu ihrer Renovierung zu gründen. „Es haben sich Leute bereit erklärt, hier mitzuwirken“, vermeldete Ortsvorsteherin Ingrid Riester jüngst in einer Sitzung des Ortschaftsrates.

Nun also war es soweit: Nach  einigen Änderungen wurde die Satzung des neu formierten Fördervereins mit 14 Ja-Stimmen und sechs Enthaltungen genehmigt, und nachdem die Mitgliedsanträge abgegeben waren, folgte die Wahl des Vorstandes. Josef Wolf wurde in das Amt des Vorsitzenden gewählt. Dessen Stellvertreterin ist Ingrid Riester. Die Vereinskasse führt Gerhard Klotz, als Schriftführer fungiert Karl Wolf. Als Beisitzer wurden Gerd Eberwein, Josef Flieg und Karl-Anton Heck gewählt.

Der Mitgliedsbeitrag für den Förderverein beträgt 20 Euro für die Einzelperson und 50 Euro für eine Familie.

Info Die genaue Bauzeit der Weilheimer Urbanskapelle ist nicht benannt. Überlieferungen zufolge dürfte sie um das Jahr 1500 liegen. In den vergangenen Jahren wurden bereits verschiedene Reparaturen an Dach und Turm ausgeführt.