Rangendingen Hexen feiern gelungene Premiere

Schaurig-schön gestaltete sich die Show der Erlaheimer Oachberg-Hexa. Fotos: Carola Lenski
Schaurig-schön gestaltete sich die Show der Erlaheimer Oachberg-Hexa. Fotos: Carola Lenski
Rangendingen / CAROLA LENSKI 23.01.2012
Super Stimmung herrschte beim ersten großen Ball der Rangendinger Mönchsgrabenhexen in der Festhalle. Erheblichen Anteil daran hatten das tolle Bühnenprogramm und die Band "ComeBack".

Florian Dieringer, der Vorsitzende der erst vor acht Jahren gegründeten und somit noch jungen Narrenzunft der Mönchsgrabenhexen mit 45 aktiven Mitglieder, begrüßte zum Auftakt des ersten großen Hexenballs das zahlreich erschienene Publikum sowie die insgesamt 19 Gastzünfte in der Rangendinger Festhalle. Auch die Salzschlecker aus Stetten bei Haigerloch waren nach Rangendingen gekommen.

Mit der musikalischen Eröffnung des Balls, den die Rangendinger Hauburg-Band übernommen hatte, kam sogleich Fasnetsstimmung in der bunt geschmückten Halle auf.

Den ersten Part des Programms, das Robert Kunze moderierte, hatten die Erlamer Oachberg-Hexa übernommen. Ihr Hexentanz im nebligen Dunkel um einen eisernen Feuerkessel war reichlich mit tollen akrobatischen Showeinlagen und mannigfaltigen Hexenpyramiden angereichert. Die Hexen aus Erlaheim boten den Zuschauern aber vor allem ein fantastisches, schaurig und gruselig-schönes Hexenspektakel auf der Bühne.

Aus der düsteren Finsternis der Hexenwelt hinaus entführten die Mädels und Jungs der Tanzgarde Dettensee mit ihren farbenprächtigen Kostümen und einem quirligen Tanz, der die Holzpuppe Pinocchio zum Leben erweckte. Dreimal wurde von den begeisterten Zuschauern eine Zugabe gefordert, die die Tanzgruppe dann auch freudestrahlend gewährte.

Während zwischendurch der Zunftmeisterempfang in den Nebenräumen der Festhalle stattfand, ging die Show in der Halle mit Hexen- und Showtänzen weiter. Für gute Laune und Stimmung im weiteren Verlauf des Abends sorgten die Musiker der Lumpenkapelle Butzamäggaler aus Hausen i. K., die Guggenmusik Weildorfer Notenquäler und die Gute-Laune-Band "Come Back".

Ein Weizenstand, eine große Bar und eine Hexenküche mit Hexenburgern und anderen Speisen sorgten bis spät in die Nacht dafür, dass bei den Ballbesuchern, Hexen, Showgirls und -boys sowie den Musikern weder Durst noch Hunger aufkamen.

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