Hechingen Hechinger Hagenmannhexen feiern Geburtstag

Die Gomaringer Käsperle sind alte Bekannte. Da darf man kräftig knuddeln.
Die Gomaringer Käsperle sind alte Bekannte. Da darf man kräftig knuddeln.
Hechingen / DIETMAR WIEDER 28.01.2013
Volljährig werden ist das Ziel eines jeden Teenies. Doch wenn die Hechinger Hagenmannhexen 18 Jahre alt werden, dann ist wirklich nichts mehr, wie es war. Die kleine, aber feine Zunft feierte groß Jubiläum.

Schräg, schrill, bunt und schön - das waren die Adjektive für den Jubiläumsball der Hagenmannhexen im "Museum". Zur Volljährigkeit ließen sich die Hexenväter und -mütter ganz viel einfallen. Es wurde ein besonderer Ball, ein Superprogramm sorgte für mächtig Stimmung in der rappelvollen Hechinger Stadthalle. Durch das Programm führten Stefan Rehmann alias Annette Halbestunde und Ingo Kolodzey alias Super Ingo. Die Beiden hatten es faustdick hinter den Ohren. Um richtig Stimmung in die Bude zu bringen, war die Gugguba genau die Richtigen. Mit Guggenmusik in Perfektion, tollen Kostümen und schrillen Tönen traf die Truppe genau den Geschmack der Gäste. Es waren exakt diese Töne, die die Besucher brauchten, um auf Touren zu kommen.

Einen Tag im Leben einer Honigbiene präsentierte die Showtanzgruppe der Narrhalla Boll unter der Leitung von Simone Eichmüller und Nadine Eichinger. Mit großer Herzlichkeit wurde die Narrenzunft der Gomaringer Käsperle empfangen. Eine langjährige Freundschaft mit den Hagenmannhexen spiegelte sich in ihrem Brauchtumstanz wider. Die Dancing Girls in Motion der Steinemer Narrenzunft unter der Regie von Alexandra Supper bot bei ihrem Showtanz die gewohnte Perfektion, gepaart mit schönen Kostümen und fetziger Musik.

Am Wochenende zuvor standen die Erdmännle aus Sickingen noch selbst im Mittelpunkt. Beim Hexenball der Hagenmannhexen waren die schaurigen Gesellen nun ein gern gesehener Gast und mit ihrem Brauchtumstanz präsent. Im Programm ging es dann Schlag auf Schlag weiter mit der Narrenzunft Hart und ihrem Zigeuner- und Hexentanz. Die Hudelgai-Bätscher entlockten danach ihren Instrumenten die schrillsten Töne.

Ein guter Schluss ziert alles. Der Abschluss des Programms war den Schnorchel-Huaschter aus Hechingen, den Mönchsgraben Hexen aus Rangendingen, den Käpfle-Hexa aus Hemmendorf und der Lombakabell aus Dettenhausen vorbehalten.

Als spezielle Überraschung standen Miriam Netz und ihr Team vom Haarstudio Netzwerk mit ihrem kleinen Friseursalon parat: Wenn dem Narren zu später Stunde ob der tollen Stimmung die Haare zu Berge standen, konnte er sich für einen kleinen Unkostenbeitrag den Kopf neu designen lassen. Auch der traditionelle Zunftmeisterempfang im Keller des "Museums" gehört schon fest in das Programm der Hagenmannhexen.