Hechingen Handwerk blickt auf gutes Jahr

Hechingen / JUTTA RAGER 28.01.2012
Eine positive wirtschaftliche Situation bescheinigte Rainer Neth dem regionalen Handwerk bei der Hauptversammlung der Unternehmerfrauen.

Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Reutlingen, Rainer Neth, war Gast bei den Unternehmerfrauen im Handwerk und berichtete ihnen von der sich immer mehr zuspitzenden Situation beim Nachwuchskräftemangel. Nachdem die Industrie bereits mit großzügigen Angeboten die Auszubildenden locke, unternehme auch das Handwerk vermehrt Anstrengungen, die Attraktivität der dualen Ausbildung zu steigern. Das passiere etwa durch die Modernisierung der Ausbildungsinhalte. Insgesamt stelle sich die Situation im Kammerbezirk Reutlingen mit einer Ausbildungsquote von 7,8 Prozent im Vergleich zu anderen Kammerbezirken in Baden-Württemberg noch erfreulich gut dar. Einen Hinweis gab Rainer Neth den Inhabern von Betrieben, die einen Nachfolger suchen: ihnen stünde die Betriebsbörse der Handwerkskammern zur Verfügung.

Einen ausgewiesen Fachmann im Sachen Altersversorgung hatten sich die Handwerkerfrauen ebenfalls ins Hotel "Brielhof" nach Hechingen eingeladen: Karl Heinz Unseld, Filialdirektor der Signal Iduna, referierte über die Risiken der Altersarmut, die besonders Frauen treffe. Er zeigte Lösungsansätze auf, die gerade im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge auch steuerlich interessante Anreize biete. Darüber hinaus informierte der Versicherungsexperte über die Gestaltungsmöglichkeiten der Rürup- und Riesterrente.

Die Vorsitzende der Unternehmerfrauen, Angela Roth, gab einen Rückblick auf die vielfältigen und erfolgreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres. Im monatlichen Turnus fanden Veranstaltungen statt, die neben den Mitgliedern auch immer wieder Gäste interessiert hatten.

Kassiererin Anna Maria Hartmann gab den Kassenbericht. Trotz höherer Ausgaben als Einnahmen sei die finanzielle Situation der Handwerkerfrauen noch immer positiv. Doris Volk hatte die Kasse geprüft und bescheinigte der Kassiererin eine einwandfreie Buchführung. Anna Maria Hartmann wurde von der Versammlung einstimmig entlastet.

Nur durch das großzügige Sponsoring von örtlichen Kreditinstituten, der Kreishandwerkerschaft und Handwerkskammer sowie der Krankenkassen und Versicherungen ist es den Handwerkerfrauen auch im aktuellen Jahr wieder möglich, ein attraktives und abwechslungsreiches Programm zu bieten. Angela Roth gab einen Ausblick darauf.

Auftakt ist am 19. März mit einem Vortrag zum Thema "Was wird aus unserem Geld?" Im Juni wird Thomas Mair zur Bilanz "Kein Buch mit sieben Siegeln" referieren.

Das Jahresprogramm kann bei Angela Roth angefordert werden: Telefon: 07474/918755 oder angela-roth@t-online.de)

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