Hechingen Hahn verteidigt Kreisverkehr am Nasswasen

Die Kreuzung L 410/B 27-Abfahrt am Nasswasen soll zu einem Kreisverkehr umgebaut werden
Die Kreuzung L 410/B 27-Abfahrt am Nasswasen soll zu einem Kreisverkehr umgebaut werden © Foto: Hardy Kromer
Hechingen / Hardy Kromer 20.07.2018
Bürgermeister Hahn nimmt die Verkehrsplaner im Regierungspräsidium gegen Kritik aus dem Gemeinderat in Schutz.

Kritik hagelte es im Bauausschuss des Hechinger Gemeinderates an dem geplanten Kreisverkehr an der L 410, mit dem das Baugrundstück der Spedition Barth im Gewerbegebiet Nasswasen elegant erschlossen werden soll. Auch im Gemeinderat am Donnerstagabend ergriff Stadtrat Stefan Löffler wieder das Wort: „Unfassbar“ sei die Planung des Regierungspräsidiums mit einem Kreisel-Durchmesser von nur 36 Metern. Und die Kosten müsse dann die Stadt Hechingen übernehmen, wetterte der Freie Wähler.

In die Parade fuhr ihm diesmal Philipp Hahn. Den Kreisverkehr werde das Land zahlen, berichtete der Bürgermeister ganz frisch. Und die Planung selbst werde im Regierungspräsidium nicht als so absurd angesehen. „Auch dort“, so Hahn, „gibt es Fachleute“. Die Kritik vom Ratstisch werde freilich sehr wohl wahrgenommen und aufgegriffen: „Auch im RP wird Zeitung gelesen.“ Der Rathauschef verteidigte einen neuen Kreisel auf der Höhe der Erddeponie freilich auch persönlich. Ein Kreisverkehr, so Hahn, führe nämlich dazu, „dass man abbremsen muss und nicht durchrasen kann wie ein Irrer.“

Bei zwei Gegenstimmen (Löffler und Margret Simoneit) und zwei Enthaltungen) wurde der Bebauungsplan angenommen.

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