Höfendorf Großes Feuer weist dem Nikolaus den Weg

Riesig war die Schar, die sich ums Nikolausfeuer in Höfendorf versammelte.
Riesig war die Schar, die sich ums Nikolausfeuer in Höfendorf versammelte. © Foto: Ralf Dieringer
Höfendorf / Ralf Dieringer 07.12.2018

Als es draußen aus dem Walde läutete, wurde es plötzlich ganz still um das große Nikolausfeuer in Höfendorf. Jedermann wusste, wer nun auf dem Wege ist: der Nikolaus. Erst hörte man nur ein Läuten aus weiter Ferne, doch nach und nach nahmen die Gestalten im Licht des großen Feuers Formen an. Nikolaus, sein treuer Knecht Ruprecht sowie ein Engel besuchten die zahlreichen Gäste beim Höfendorfer Nikolausfeuer.

Viele hatten sich am Donnerstagabend im Gewann Schorr eingefunden, von Fackeln am Wegesrand hingeleitet. Pünktlich um 18 Uhr wurde der große Haufen aus Stroh und Holz von den zahlreichen Helfern des Höfendorfer Jugendraums entzündet. „Es ist das schönste Fest im Jahr“, freute sich Maximilian Saile vom Vorstand des JuRa, der neben dieser Veranstaltung auch noch das Volleyball-Turnier und das Maibaumstellen im Rangendinger Teilort organisiert. Vom Gewann Schorr aus hatte man einen tollen Ausblick auf die benachbarten Gemeinden. Auch das ebenfalls sehr große Nikolausfeuer in Hirrlingen war von dort aus zu sehen.

Die Gäste dankten den Organisatoren mit ihrem zahlreichen Erscheinen und dem reichlichen Konsum von Essen und Getränken am Verpflegungsstand. „So viele Leute waren wohl noch nie da. Auch das Wetter spielt heute super mit“, resümierte Saile. Ortsvorsteher Gerd Beiter, der das Spektakel ebenfalls mitverfolgte, lobte den Einsatz der Ortsjugend, die alles in Eigenregie organisierte. Auch der Nikolaus dankte den Jugendlichen, denn ohne das große Feuer hätte er den Weg nach Höfendorf wohl nicht so schnell gefunden. Als der Mann mit dem langen weißen Bart und dem goldenen Buch die Kinder nach einem Lied fragte, wurde gemeinsam „Lasst uns froh und munter sein“ angestimmt. Einige Kinder konnten sogar ein Gedicht aufsagen, sodass für den Nikolaus Grund genug bestand, seinen großen Sack zu öffnen und Überraschungseier sowie Hanselmänner an alle Kinder zu verteilen.

Danach ging es für den Nikolaus weiter zu den Familien im Ort. Schließlich warteten noch viele Kinder an diesem Abend auf ihre Geschenke.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel