Rangendingen / Ralf Dieringer „Chaosflechten“ nannte sich ein Angebot der Landfrauen in Rangendingen. Über ein Dutzend Teilnehmerinnen versuchten ihr Glück.

Drüber und drunter, vorne und hinten durch – vor allem durcheinander ging es bei den Landfrauen der Ortsgruppe Rangendingen im Flechtkurs zu. Zum vierten Mal fand das „Chaosflechten“ im Rangendinger Gemeindehaus statt. Allerlei Dekoratives und Nützliches ist dabei entstanden.

Ob Kugeln, Ringe oder Herzen – beim Grundgerüst war strenge Präzision gefragt. Zweige der Französischen Purpurea und der Uralweide standen den wieder zahlreich anwesenden Frauen als Flechtmaterial zur Verfügung. Vorsichtig und genau nach Anleitung mussten die Zweige ineinander verflochten werden.

Danach war der Kreativität jedoch keine Grenze mehr gesetzt. Es konnte wild durcheinander geflochten werden, daher auch der Name „Chaosflechten“. So entstanden Flechtarbeiten mit individuellem Charakter.

Christiane Schwarz-Bermann und Daniela Sum leiteten den Kurs, hatten das Flechtmaterial mitgebracht und gaben den über ein Duzend Teilnehmerinnen wertvolle Tipps.

Dass Schwarz-Bermann und Sum vom Fach sind, ist nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass die beiden Schwestern auf Kunsthandwerkermärkten der Region ihren Stand aufschlagen. Sum trifft man in der Regel auf dem Balinger Wochenmarkt an ihrem Stand an.

Heidrun Wannenmacher, Ortsvorsitzende der Landfrauen in Rangendingen, resümierte eine erfolgreiche Veranstaltung. „Heute waren wir wirklich an der Grenze, was die Teilnehmeranzahl anging. Was jedoch ein sehr positives Signal ist. Das Interesse ist da. Es waren fast nur Neulinge da, die durch die gezielten Anweisungen der beiden ,Coaches“ schnell gelernt haben und tolle Exemplare geflochten haben“, stellte sie zufrieden fest.

Info. Die nächste Landfrauen-Veranstaltung im Zollernalbkreis ist am 14. März der Workshop: „Leicht Gestricktes für den Frühling“ mit Marlies Freudemann ab 14 Uhr im Bahnhofgebäude Burladingen.