Im Sitzungssaal des Killermer Rathauses fand jetzt die erste offizielle Sitzung des neugewählten Ortschaftsrates statt. Punkt eins der Tagesordnung lautete: Verpflichtung des Ortsvorstehers. Der vom Gremium beauftragte Ortschaftsrat Hermann Stifel übernahm diese Aufgabe. Gerd Schäfer leistete daraufhin den Amtseid und nahm die Urkunde sowie die Gratulation Hermann Stifels entgegen.

Zufahrt zum Parkplatz des Bürgerhauses wird saniert

Unter den Punkt Mitteilungen ließ Gerd Schäfer wissen, dass auf dem Friedhof an den Wegen und Treppen einige Ausbesserungen vorgenommen wurden. Allerdings gebe es hier noch weitere Arbeiten zu verwirklichen. Weiter teilte der Ortsvorsteher mit, dass die Zufahrt zum Parkplatz des Bürgerhauses saniert wird. Auch soll durch das Zurückschneiden von Hecken und Baumbewuchs die Beleuchtung des Parkplatzes verbessert werden.

Unter Punkt drei der Sitzung ging es nochmals um die Hofstättstraße. Nachdem eine Spezialfirma kürzlich Messungen vorgenommen hat, kam man zu dem Ergebnis, dass die derzeitigen Lichtmasten mit vier Meter Höhe zu niedrig sind. Laster können die Leuchten beim Befahren beschädigen. Es ist nun geplant, die alten Masten durch höhere zu ersetzen. Außerdem wird die Beleuchtung auf LED umgestellt. Dadurch wird sich vermutlich die Anzahl der benötigten Masten verringern. Dem Beschluss, die Beleuchtung auszutauschen, stimmte der Ortschaftsrat einstimmig zu. Ebenfalls zugestimmt wurde der Neugestaltung der Grünflächen entlang der Hofstättstraße.

In absehbarer Zeit kann man auf dem Spielplatz beim Rathaus Tischtennis spielen, nachdem der Ortschaftsrat in der Sitzung die Beschaffung einer wetterfesten Platte genehmigte.

Nochmal Haushalt 2020

Die schon im Juli beschlossene Mittelanmeldung für den Haushalt 2020 (die HZ berichtete) musste in der Sitzung am Montag wegen eines Formfehlers noch einmal überarbeitet werden. Folgende Punkte wurden hierbei bestätigt: Auf Platz eins steht die Planung für eine Neugestaltung des Dorfkerns vom Rathaus bis zur Kirche. Auf Platz zwei die Planung und Erweiterung des Baugebietes Breitholz. Auf Platz drei folgt die Sanierung der maroden Friedhofswege; auf Platz vier die Änderung des Flächennutzungsplanes zur Schuppenbebauung. Auf Platz fünf setzte man den Kauf des Gebäudes Katharinenstraße 1 sowie den Abriss desselben. Die Sanierung der Mehlbeerbaumallee auf dem Killermer Berg ist dem Gremium ebenfalls ein Anliegen – Platz sieben.

Im Übrigen vereinbarte man bald eine Klausurtagung abzuhalten, um die wichtigsten kommunalen Projekte für die nächsten fünf Jahre zu besprechen. Ganz am Schluss erhielt Gerd Schäfer noch ein Lob. Er habe die Sitzung, in der einiges abgearbeitet wurde, hervorragend vorbereitet, hieß es.

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