Rangendingen Genetischer Fingerabdruck braucht Wochen

Rangendingen / SAM 21.01.2014
Auf der Suche nach dem Rangendinger Feuerteufel wird es wohl Wochen dauern, bis die Speichelproben der Feuerwehrleute ausgewertet sind.

Mit sechs bis zehn Wochen rechnet Polizeipressesprecher Peter Mehler, bis aus den Speichelproben der Rangendinger, Bietenhausener und Höfendorfer Feuerwehrleute genetische Fingerabdrücke erstellt worden sind. Am vergangenen Donnerstag hatten rund 40 Feuerwehrleute ihre Speichelproben abgegeben (die HZ berichtete).

Die genetischen Fingerabdrücke der Feuerwehrleute werden mit DNA-Spuren von einem der Brandorte verglichen. Genaue Zahlen dazu, wie viele Feuerwehrleute getestet wurden, nennt Mehler aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. Weitere Tests der aktiven Feuerwehrleute und von Feuerwehrleuten aus Hechingen, die ebenfalls bei den Bränden im Einsatz waren, sind nicht vorgesehen. An welchem Brandort die "heiße Spur" gefunden wurde und um welche Art von Spur (möglich sind Speichel, Blut, Haare, Hautzellen) es sich handelt, sagt die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen ebenfalls nicht. Allerdings: Wenn es sich um eine "fremde" Spur handelt, "ist dies ein Indiz dafür, dass sie von einem Brandstifter stammen könnte", so Mehler. Anhand der DNA-Abgleiche wird weiter gefahndet.