Rangendingen Generationen im Dialog

Rangendingen / SWP 27.01.2012
Ein tolles Projekt hat das Jugendbüro Rangendingen gestartet. Viele Kräfte im Ort sind darin eingebunden. Zur Finanzierung trägt die Sparkasse bei.

"Was ist los vor meiner Tür?" heißt das Projekt des Jugendbüros Rangendingen unter dem Dach des Diasporahauses Bietenhausen. Projektziel ist es, zusammen mit Jugendlichen eine Art Verzeichnis für Sehenswertes oder aktuelle Veranstaltungen in der Gemeinde zu erarbeiten. Mit dieser Idee hat sich das Jugendbüro bei der Jubiläumsaktion "175 Projekte" der Sparkasse Zollernalb beworben und hatte Erfolg. Das Projekt kam in der Kategorie "Bildung und Wissen" zum Zug und wird demzufolge von der Sparkasse mit 2500 Euro unterstützt. Der symbolische Scheck wurde im Rahmen einer kleinen Feier in der Lernwerkstatt der Werkrealschule übergeben.

Das Arbeitsmaterial für die Aktion "Was ist los vor meiner Tür?" konnte bereits beschafft werden. Die Inhalte wurden zusammen mit den Jugendlichen erarbeitet. Bei den meisten Programmpunkten übernehmen Nadine Mesam, Leiterin des Jugendbüros, und ein Team von Ehrenamtlichen die Regie. Das ganze Aktionsjahr will man bildlich und schriftlich festhalten.

Noch für diesen Monat ist der Einstieg geplant. Ein Filmvortrag von Andreas Schilling über die Ernte von früher soll den Austausch von Jung und Alt über das Rangendingen von früher in Gang bringen. Am 6. Februar schließt sich im Mehrgenerationenhaus ein Lehrgang über die Rangendinger Fasnet an. Beginn ist um 15 Uhr. Die Masken und ihr geschichtlicher Hintergrund werden erklärt. Man kann sich den Hexentanz auf DVD anschauen oder die Rangendinger Masken im Bild festhalten. Die Leitung haben Ann Katrin Schilling und Tanja Heß.

Im März stehen unter der Mitarbeit von Hans Schwenk und Josef Haug folgende Themen auf der Agenda: Experimente, Wind und Wetter, Erdbeben (Hohenzollerngraben), Starzel, Dorfbach - Wo lief er früher? Warum hieß eine Stelle Kindlergumpen? - und eine Antwort auf die Frage: Warum heißt die Wirtschaft "Schiff" Schiff?

Im April soll es eventuell ein Osterferienprogramm geben. Des weiteren sollen verschiedene Sehenswürdigkeiten im Ort erklärt und besichtigt werden: Rathaus, Dorfbrunnen, Schule, Mahles-Haus, Maibühl, Bleicherhäusle und weiße Brücke.

Im Mai schwärmen die Teilnehmer aus in den Wald zu einer Tour mit Förster Hubert Münch, um die heimische Flora und Fauna zu entdecken. Der Stausee ist dann im Juni an der Reihe. Unter anderem wird Dr. Wolfgang Müller die Naturlehrtafeln erläutern. Ein Malkurs mit Rangendinger Motiven soll im Sommer angeboten werden. Außerdem stehen Spaziergänge und Geocaching auf dem Programm.

Für den Oktober wird ein "Gemeindespiel" vorbereitet, bei dem nochmals alles "durchgespielt" werden soll, was die Teilnehmer das Jahr über gelernt haben. Zum Jahresausklang sollen dann noch eine Ausstellung vorbereitet und das Rangendinger Weihnachtslied unter die Lupe genommen werden.

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